„Valtteri hat sich in seiner Debüt-Saison bei den Silberpfeilen gut geschlagen, muss aber noch mehr zum „Killer“ werden“, so sein Chef Toto Wolff. Niki Lauda ist überzeugt, dass Hamilton den Titel für Mercedes geholt hat, nicht umgekehrt.
Valtteri Bottas‘ erste Saison für Mercedes war durchzogen von mehreren Up’s and Down’s. Er hat sich von den schwierigen Zeiten langsam aber sicher erholt, muss aber noch aggressiver, und wie Wolff sagt, mehr zum „Killer“ werden.
Der Finne sicherte sich im GP von Brasilien zuletzt Startplatz 1, kam jedoch nur als 2. hinter Ferrari Pilot Vettel ins Ziel. Niki Lauda hatte dazu wenig zu sagen, außer das Valtteri den 2. Platz verdient hat, während Jacques Villeneuve fand, dass beinahe vom Teamkollegen überholt zu werden, der aus der Box gestartet ist, „peinlich“ für den 28-jährigen war.
Doch Wolff verteidigt ihn und erklärt: „Als Ferrari die Motorleistung gegen Ende des Rennens erhöht hat, war der Unterschied zu den Autos sehr gering.“ Bottas selbst ist mit seiner Leistung sehr unzufrieden. „Ich bin sehr enttäuscht, ich habe das Rennen am Start verloren. Das ist im Kampf um WM Platz 2 natürlich nicht gut“
„Lewis hat uns den Titel gebracht!“
Nach dem 4. Titel für Hamilton wird dieser vom Team regelrecht gehuldigt. „Unser Auto war dieses Jahr nicht das beste“, gibt Lauda zu. „Unser Vorteil in den letzten Jahren hätte sogar mich zum Weltmeister gemacht. Aber mit dem starken Ferrari diese Saison muss gesagt werden, dass Lewis uns den Titel gebracht hat, nicht umgekehrt.“
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