Ein schwieriges Rennwochenende mit viel Speed, großen Erwartungen und leider auch einigen Rückschlägen liegt hinter dem Formelaustria Race Academy Driver.
Das Wochenende in Vransko begann für Lucas Marx gut, mit den Positionen P1 und P3 in den freien Trainings. Doch ab Samstagsnachmittag wurde der Motor zunehmend schwächer und plötzlich fehlte immer mehr Leistung.
Nach einer doch verpatzten Quali wurde über Nacht nochmals einiges am Kart Setup umgestellt und versucht, die Probleme in den Griff zu bekommen.
Im ersten Lauf fehlte erneut Motorperformance und die Datenanalyse nach dem Rennen bestätigte diesen Eindruck. Trotzdem kämpfte Marx wie ein Löwe und querte die Linie als Fünfter der RMC Austria (P6 CEZ). Im zweiten Rennen gab’s P4 – RMC Austria (P5 CEZ). Aus unerklärlichen Gründen funktionierte der Motor im finalen Rennen wieder besser und Marx raste als Dritter aufs RMC Austria Stockerl (P4 CEZ).
„Wenn man in den freien Trainings konstant ganz vorne mitfahren kann und die Performance im Rennen aufgrund des nach Motor stark schwankt, ist das natürlich extrem bitter,“ analysierte der Youngster.
Da die Motoren an die Teilnehmer ausgelost werden, erhält der Faktor „Glück bei der Verlosung“ einen deutlich zu hohen Stellenwert. „Leider blieben darüber hinaus zahlreiche Frühstarts der Konkurrenz ohne Konsequenzen, was in einer so engen Meisterschaft viel ausmacht,“ fügte Papa Michael Marx hinzu.
In der Gesamtwertung liegt Lucas Marx aber in der RMC Austria und im in der Central European Zone jeweils auf P2 und hat noch alle Chancen im Titelkampf.
Die Vorbereitungen auf das nächste Rennwochenende im slowenischen Ptuj Ende August laufen bereits auf Hochtouren.
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