Mercedes Boss Toto Wolff ist, wie viele andere im Paddock, gegen das neue Sicherheitssystem ‚Halo’.
Toto Wolff hat sich auch gegen die Sicherheitsvorrichtung Halo ausgesprochen, die nächste Saison fixer Bestandteil des F1-Boliden sein wird. Das neue Design hat in der F1-Gemeinde eine hitzige Diskussion ausgelöst, denn durch das anbringen des Halo wird das Design des F1 Boliden verändert und einige meinen nicht zum Vorteil.
Der Zweck des Halos ist es den Kopf des Fahrers besser zu schützen, zuvor wurden auch einige andere Optionen getestet, wie der ‚Shield’ oder der ‚Aeroscreen’, diese konnten sich aber nicht durchsetzen. Die FIA hat aber beschlossen, dass der Halo in jedem Auto in der kommenden Saison verpflichtend ist. Toto Wolff ist aber definitiv gegen diese Vorrichtung.
„Es ist ein furchtbares Teil. Wir haben es im Mitarbeiterbriefing gezeigt. Es ist ein großes Stück Metall, das viel zu schwer ist, es wirkt komplett fremd und ich würde es absägen, wenn ich nur könnte. Aber wir müssen auch auf die Sicherheit der Fahrer achten und wenn es eine Vorrichtung gibt, die dabei hilft Leben zu retten, dann müssen wir sie im Auto haben.“
„Vielleicht können wir in der Zukunft eine Lösung finden, die in der Ästhetik ein wenig ansprechender ist als der Halo. In Bezug auf die aerodynamische Entwicklung hat es uns nicht wirklich behindert und da hat ja jeder dasselbe Problem.“ Ein weiteres Problem ist natürlich das Gewicht des Halo Systems. Insgesamt wiegt das neue Sicherheitssystem um die 10kg, dabei wurde das Mindestgewicht um 5kg erhöht. Durch das zusätzliche Gewicht ändert sich auch der Schwerpunkt des Boliden, und das ist laut Wolff das eigentliche Haar in der Suppe.
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