Toto Wolff hätte sich gewünscht, dass Bernie Ecclestone bei der Neugestaltung der F1 mehr beteiligt gewesen wäre, und somit schon vor 4 Jahren in eine andere Rolle hätte schlüpfen sollen.
Mercedes-Sportchef Toto Wolff findet es schade, dass Ex-F1 Boss Bernie Ecclestone während seiner Amtszeit keine Bereitschaft für Reformen gezeigt hat. Der Österreicher räumt ein, Ecclestone zu vermissen, beteuert allerdings auch, dass seine Absetzung unvermeidbar war. „Ich hätte mir gewünscht, dass er vor 3 oder 4 Jahren erkannt hätte, besser in eine andere Rolle zu schlüpfen, ohne das wir ihn ganz verlieren.“, so Wolff zur ‚Welt am Sonntag‘.
Dass der neue Besitzer Liberty Media mit Ecclestone kurzen Prozess gemacht und ihn zum Frühstücksdirektor degradiert hat, war im Prozess der Umgestaltung die logische Konsequenz. Wolff hätte sich gewünscht, dass Ecclestone den Wandel mitgestalten hätte können.
„Er hätte dabei helfen können, eine neue Formel 1 Ära aufzubauen.“ Die Etablierung einer neuen Generation in der Führungsetage, aber mit dem Input des Urgesteins, hätte Wolff gerne gesehen. „In Bernies Sinn, mit seinem Rat, seiner Erfahrung und seinem Enthusiasmus als Racer und Geschäftsmann.“ Damit hätte Ecclestone die neue Führungsriege mit aufbauen sollen, meint Wolff. „Dass er das nicht gemacht hat, ist der einzige Vorwurf, den ich ihm mache.“
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