FIA-Rennleiter Charlie Whiting sieht die Ursache für eintönige Rennen am Leistungsvorsprung der Top-Teams, seiner Meinung nach liegt es nicht am neuen Reglement.
Ein Jahr nach der großen Regelnovelle zieht Charlie Whiting ein durchaus positives Fazit. Die Beschwerden der Kritiker, dass durch die antriebsstärkeren und breiteren Autos das Überholen erschwert wurde, sowie fehlende Action führt der Brite nicht auf die Regeländerungen zurück. Er wird von der ‚New York Times‘ zitiert: „Das größte Problem war, dass Mercedes, Ferrari und Red Bull signifikant schneller waren, als der Rest des Feldes.“
Whiting würde sich an der Spitze einen ähnlich engen Kampf wünschen, wie zwischen Force India, Williams, Renault, Toro Rosso und McLaren, um die Rennen spannender zu machen. „Idealerweise wären sie so dicht beisammen wie zuletzt im Mittelfeld. Da hat eine Zehntelsekunde drei Plätze in der Startaufstellung ausgemacht.“, so der Rennleiter.
In Summe findet Whiting das Ergebnis der jüngsten Regeländerungen ‚in Ordnung‘. „Die gesteckten Ziele wurden mehrheitlich erreicht“, sagt er und bezieht sich auf das Vorhaben, die Autos körperlich anspruchsvoller, optisch spektakulärer und schneller zu machen. So wären die Auswirkungen der komplexeren Aerodynamik kompensiert worden: „Es gab viel enges Racing, obwohl es die Piloten schwieriger hatten, einem anderen Wagen hinterherzufahren.“
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