Noch ein paar Wochen zuvor feierte Max Verstappen den Sieg in Mexiko, doch im vergangenen Rennen konnte er mit der Konkurrenz nicht so recht mithalten. Das lag wohl auch am Renault Motor, der mit weniger Power ausgestatten gewesen sei als sonst.
Fehlende Ersatzteile vermindern die Power
Verstappen, der das Rennen als fünfter beendete, erklärt nach dem Rennen, dass dem Motorenhersteller Renault die Ersatzteile ausgegangen seien und somit die Power des Renault Motors daran leidet. Der französische Hersteller konzentriert sich schon auf die nächste Saison und vernachlässigt dadurch andere Dinge. Max Verstappen versteht einerseits die Vorgehensweise des Motorenlieferanten ist aber dennoch frustriert über die fehlenden Ersatzteile. „Einerseits kann ich es verstehen, aber andererseits muss man, wenn man so viele Probleme mit der Zuverlässigkeit die ganze Saison über hat, als Hersteller alles daran setzen genug Ersatzteile auf dem Regal zu haben. Das erscheint nur logisch. Es ist frustrierend, aber wir müssen das akzeptieren. Aber nach vier guten Rennen ist es wirklich schade, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Das Auto selbst war gut.“, erzählt der 20-jährige Verstappen nach dem Rennen in Brasilien.
Zuverlässigkeit gewinnt Rennen
Mercedes Vorstandsmitglied Niki Lauda ist der Meinung, dass die beiden Hersteller Ferrari und Renault die Saison aufgrund fehlender Zuverlässigkeit vergeigt haben. Er meint, dass man als Hersteller mehr nach Zuverlässigkeit streben muss, da man nur so konstant Rennen gewinnen kann. „Wir können uns mit einem Auto mit unstetiger Performance keine Motorprobleme leisten. Also haben Toto und ich Andy Cowell gefragt, was wichtiger sei: ein Zehntel zu finden oder zuverlässig zu bleiben? Am Ende kann man ohne Zuverlässigkeit keine Meisterschaft gewinnen. Ferrari und Renault haben die Suche nach Performance bevorzugt und haben so GPs verloren.“, erzählt Lauda der La Gazzetta dello Sport.
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