Neu auf Formelaustria.at die wichtigsten Einschätzungen zum Qualifying kurz zusammengefasst
Kurzanalyse des Qualifyings von Abu Dhabi
Besser als erwartet:
- Sebastian Vettel (P9) und Mick Schumacher (P13) bewiesen ihren Teamchefs, dass sie beide noch die Pace und das Feuer für die Formel 1 haben
- Eigentlich sah es lange so aus als wären Charles Leclerc und Carlos Sainz nur die dritte Kraft in Abu Dhabi, aber im Zeittraining legten die Roten ordentlich zu
- Schönes Erfolgserlebnis für Daniel Ricciardo zum Abschied, der mit seinen Zeiten nicht weit von McLaren Stallgefährte Norris weg war
Erwartungsgemäß:
- Max Verstappen und Sergio Perez mit einem Front-Row-Lockout zu erleben, war vorhersagegemäß
- Wie in fast jeder Quali klassierte sich Lando Norris als „Best of the Rest“ auf P7, genau dahinter klassierte sich Esteban Ocon, diesmal klar besser als Alonso
- Dass Nicholas Latifi auch in seinem letzten Qualifying in der Formel 1 nicht in Q2 aufsteigen wird, war nicht überraschend, das Ausscheiden von Teamkollege Alex Albon schon eher, was aber zeigt, dass der Williams in Abu Dhabi einfach nicht geht
- Yuki Tsunoda, Lance Stroll und Guanyu Zhou schafften es alle ins zweite Segment, und dürfen mit ihren Leistungen im Zeittraining zufrieden sein
Schlechter als erwartet:
- In den freien Trainings hatten die Silberpfeile von Lewis Hamilton und George Russell immer stärker ausgesehen als die beiden Ferraris – in der Quali dann nicht mehr
- Für Fernando Alonso lief es im Qualifying von Beginn weg nicht rund und der Spanier musste sich vor Q3 verabschieden
- Kevin Magnussen hatte auf seiner letzten schnellen Runde in Q1 Pech mit einem Red Bull, der im Weg stand, und schied aus
- Auch Pierre Gasly musste schon in Q1 die Segel streichen und wird froh sein, dass sein Kapitel Alpha Tauri bald beendet ist
- Valtteri Bottas im Alfa ist eine richtige Wundertüte – manchmal bärenstark, dann wieder in Q3 dabei – da muss 2023 mehr Stabilität her
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.