Toto Wolff betonte die Bedeutung der Teamwerte gegenüber individuellen Ambitionen, während sich George Russell und Kimi Antonelli auf ihren Titelkampf vorbereiten.
„Das Besondere an der Formel 1 ist, dass die beiden Teamkollegen gleichzeitig die größten Konkurrenten sind. Wir haben in den letzten zehn Jahren viel darüber gelernt, wie wir am besten mit solchen Situationen umgehen,“ erklärte der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Chef.
Wolff hob hervor, wie wichtig es sei, den Fahrern freie Hand zu lassen und gleichzeitig die Teamprinzipien zu wahren: „Das bedeutet aber auch, sie fahren zu lassen und anzuerkennen, dass sie Rennen fahren. Gleichzeitig gibt es bestimmte Werte, für die wir im Team stehen.“
„Das Team steht aber immer über den Fahrern. Es ist Mercedes, eine der stärksten Marken der Welt, die beste Automarke der Welt. Wir beschäftigen 150.000 Menschen in einem Unternehmen mit über 120-jähriger Geschichte.“
Dementsprechend warnte der Österreicher vor einer egozentrischen Denkweise und bekräftigte den Teamgeist.
„Die Chance, Rennen zu fahren und zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die für Mercedes fahren dürfen, bringt auch eine Verantwortung für Mercedes mit sich. Sobald ein Fahrer das Gefühl hat, dass sich alles nur um ihn dreht, ist das nicht die Mentalität, die wir im Team dulden würden. Das haben wir in der Vergangenheit auch nicht zugelassen.“
Mit Blick auf die Geschichte des Teams zeigte sich Wolff zuversichtlich, dass die Fahrer die Mercedes-Philosophie teilen.
„Am liebsten hätte ich nur ein Auto im Einsatz, aber ich glaube nicht, dass es so weit kommen wird. Unsere Fahrer sind schon so lange Teil der Mercedes-Familie, dass sie diese Denkweise, diese Philosophie und das Erbe, das wir repräsentieren, verinnerlicht haben.“
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