Piero Ferrari reflektierte über die Bedeutung von Lewis Hamiltons Sieg in Barcelona und zog Parallelen zu Michael Schumachers historischem Erfolg 1996.
„Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass Hamilton seinen ersten Sieg mit unserem Auto genau dort errungen hat, wo Schumacher vor 30 Jahren seine außergewöhnliche Erfolgsserie mit dem roten Wagen begann. Ich sehe es als Zeichen des Schicksals, wenn nicht gar als Hoffnung für die Zukunft, die vor uns liegt,“ so der Ferrari Vizepräsident.
„Ich war in meinem Haus in Castelvetro, nur wenige Kilometer vom Werk entfernt. Bis zur Zielflagge fürchtete ich, dass etwas passieren könnte. Ehrlich gesagt, selbst für jemanden wie mich, der alle Rennen miterlebt hat, war es ein ganz besonderer Moment.“
„Zu den Glückwünschen an den Champion möchte ich dem gesamten Team gratulieren, das sowohl in der strategischen Rennleitung als auch in den Wochen vor diesem großartigen Ereignis hervorragend zusammengearbeitet hat.“
Der 81-Jährige ging auf Hamiltons schwierige Saison 2025 ein und führte dies auf verschiedene Faktoren zurück. Besonders hob Ferrari Hamiltons Anpassungsfähigkeit an das neue Reglement hervor.
„Schon als er noch für Mercedes fuhr, war deutlich zu sehen, wie sehr Lewis Autos mit Ground-Effect ablehnte. Jetzt, da sich das Reglement geändert hat, hat Hamilton von Anfang an mit dem neuen Fahrzeugtyp gezeigt, dass er nichts von seinem Können, seiner Wettkampflust und seinem Geschwindigkeitsinstinkt eingebüßt hat.“
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