Herta schlug Räikkönen und Giovinazzi am Simulator

Colton Herta hat bestätigt, dass er Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi in einer Simulator-Session für Sauber auf dem Hungaroring geschlagen hat.

Der Amerikaner war mit Michael Andretti in den Hallen des Schweizer Rennstalls, weil Letzterer das Sauber Team für die Saison 2022 übernehmen wollte. Dabei absolvierte Herta zahlreiche Offtrack-Tests, auch gegen die damaligen Stammpiloten.

„Ja, das stimmt. Es ist zwar cool, sagen zu können, dass man im Simulator schneller ist als sie, aber es bedeutet nicht viel, solange man es nicht auch in der Realität zeigen kann,“ so der US-Amerikaner heute bescheiden.

Herta betonte die mögliche Auswirkung seiner Simulatorleistung auf zukünftige Chancen und merkte an:

„Ich denke, es ist gut für die Teams, das zu sehen, und dann denken sie: ‚Okay, vielleicht ist er die Investition in einen Test wert.‘ Es fühlt sich definitiv gut an, wenn man aus dem Simulator steigt. Aber bedeutet das auch Erfolg in der Realität? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das ist eine interessante Erkenntnis!“

Herta blickte auf seine Erfahrungen im Sauber-Werk zurück und teilte seine Eindrücke: „Es war echt cool. Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Das Werk ist wirklich beeindruckend, vor allem der Windkanal. Es war spannend, das alles live mitzuerleben.“

Während seines Besuchs traf Herta Valtteri Bottas, „weil er damals von Mercedes kam und eine Sitzanpassung machte.“

Trotz des Erfolgs im Simulator wurden Hertas Hoffnungen auf ein Formel-1-Cockpit für 2022 zunichte gemacht, als Michael Andrettis Übernahmeangebot für Sauber scheiterte. Alfa Romeo entschied sich stattdessen für Valtteri Bottas und Zhou Guanyu.

„Leider ist daraus nichts geworden. Aber es war trotzdem interessant, einen kleinen Einblick zu bekommen,“ so der aktuelle FIA Formula 2 Pilot.

 

Posted in ,