Ferrari Teamchef Vasseur feiert Hamilton ab

Der wieder genesene Fred Vasseur konnte den Sieg seines Schützlings Lewis Hamilton in Barcelona in vollen Zügen an der Strecke genießen.

„Ich weiß nicht, ob es ein Traum ist, aber es ist definitiv ein sehr guter Tag für das Team, für Lewis und für alle Jungs in der Fabrik. Sie haben monatelang wie verrückt gearbeitet, und das ist die beste Art, ihnen für ihre Mühen zu danken.“

„Heute zu gewinnen, das Rennen unter Kontrolle zu haben und gestern um die Pole-Position zu kämpfen … er hat alles optimal gemeistert. Wir haben die Strategie angepasst und ihn gebeten, im Rennen entweder mehr zu pushen oder langsamer zu fahren. Heute war er außergewöhnlich,“ strahlte Vasseur.

„Für Lewis waren die letzten anderthalb Jahre etwas schwierig. Er musste viele negative und manchmal unberechtigte Kommentare ertragen. Ich freue mich riesig für ihn, für sein Engagement für das Projekt. Wenn man nicht gewinnt, ist es umso schwerer, dranzubleiben, aber er hat nicht aufgegeben.“

Der Ferrari Teamchef hob die Bedeutung von Strategie und Pace für die jüngsten Leistungen hervor.

„Die Strategie lief heute gut, aber auch in anderen Rennen. Dort waren wir jedoch weniger schnell, daher fällt es weniger auf. Hinzu kommt das Vertrauen zwischen Fahrer und Boxenmauer, und das ist ein entscheidender Faktor. Fehler können immer passieren.“

Trotz des Sieges warnte der Franzose aber vor verfrühten Meisterschaftsambitionen.

„Wir haben jetzt erst einmal ein Rennen gewonnen. Daher ist es am wichtigsten, nicht jetzt schon zu behaupten, wir seien Weltmeister. Vor zwei Wochen waren wir noch nicht am Ende, und heute sind wir noch nicht die Champions. Unsere Arbeitsweise wird sich zwischen Barcelona und Österreich nicht ändern, nur weil wir ein Rennen gewonnen haben.“

Mit Blick auf Charles Leclercs Rennen zeigte sich Vasseur trotz dessen Ausfalls zuversichtlich.

„Es ist nie schön, ein Rennen nicht zu beenden, aber heute war es nicht seine Schuld. Es war ein Zuverlässigkeitsproblem. In dieser Saison wird die Leistung davon abhängen, ob wir alle zwei oder drei Rennen eine Leistungssteigerung erzielen können. Natürlich ist es besser, heute ein schnelles Auto zu haben als ein langsames, aber am wichtigsten ist die kontinuierliche Weiterentwicklung.“

 

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