Honda fordert: ‚Schluss mit Graubereichen im Reglement!‘

Der japanische Motorenhersteller Honda wünscht sich für die Zukunft der F1, dass so viele „Grauzonen“ wie möglich aus dem Reglement verschwinden.

Honda kehrte 2015 in die F1 zurück und durchlebte eine unglückliche Partnerschaft mit McLaren, die schließlich 3 Jahre später wieder beendet wurde. Anschließend lieferte der japanische Hersteller seine Motoren an Toro Rosso, 2019 wird nun auch Red Bull folgen. Honda Motorsportchef Masashi Yamamoto sagte, dass sein Unternehmen im Vergleich zu den etablierteren Herstellern immer noch Aufholbedarf habe. “Wir waren diejenigen, die erst zu späterer Zeit dazugekommen sind, also waren wir in Bezug auf Wissen und Verständnis weit hinter den anderen”, sagte Yamamoto letzte Woche gegenüber ‘Autosport’.

Insbesondere fehlt Honda nach wie vor das fundierte Wissen der Konkurrenten, wenn es darum geht, die “Grauzonen” der F1 zu identifizieren und auszunutzen, in denen eine innovative Interpretation der Regeln einem Team einen rennentscheidenden Vorteil verschaffen kann. Honda hat sich seit seiner Rückkehr kaum mit der Erforschung solcher Grauzonen beschäftigt, obwohl Teams mit größeren Budgets gerade daran gearbeitet haben.

“Alle waren sehr daran interessiert, die Grauzonen auszunutzen, vor allem Ferrari und Mercedes”, erklärte Yamamoto. Die Beseitigung von Unklarheiten in den Regeln sei schwierig, aber nicht unmöglich, meint er. “Wir wollen, dass all diese Graubereiche verschwinden”, beharrte er. “Wir möchten, dass sie aufhören. Keine Grauzonen mehr, dass ist unsere Hoffnung.” Er räumte ein, dass es immer einige strittige Bereiche innerhalb der Bestimmungen geben würde, dass der Sport jedoch in der Lage sein sollte, das Reglement besser als bisher festzulegen. “Wir können nicht umhin, Grauzonen zu haben”, räumte er ein. “[Aber] sie können einen besseren Job machen als jetzt. In Bezug auf die F1 wissen wir, dass wir viele Spezialisten in der FIA haben”, sagte Yamamoto.




 

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