Weltmeister Hamilton spricht über Ex-Teamkollegen Nico Rosberg – und dessen Nachfolger Valtteri Bottas.
Hamilton betont zwar, ‚keine Vergleiche‘ betreffend Bottas und Rosberg anzustellen, wer jedoch zwischen den Zeilen liest, findet immer noch die eine oder andere ‚Stichelei‘ in Richtung seines Ex-Teamkollegen. Er betont beispielsweise, dass bei Mercedes ’nichts hinter dem Rücken‘ passieren würde. Seinen neuen Teamkollegen lobt er in den höchsten Tönen und sagt über ihn, dass er ‚keine Spielchen spiele‘. Subtext – das hat der andere aber schon getan.
Hamiltons weitere Ausführungen über Bottas lassen erahnen, dass er mit Rosberg noch keinen Frieden geschlossen hat. „Zwischen uns herrscht enormer Respekt. Wir ticken moralisch ähnlich und haben die gleiche Arbeitsweise. Wir wollen gewinnen, weil wir auf der Strecke die Schnellsten sind. Es gibt nichts, was hinter dem Rücken des anderen passiert. Null.“ Anders als zu ‚Rosberg-Zeiten‘, als der Deutsche im vergangenen Jahr seine Handschuhe umnähen ließ, und ‚vergaß‘, es Hamilton zu sagen.
Doch die Zeiten des Team-Konflikts scheinen vorüber, laut Hamilton ist die Harmonie im Team perfekt. Wie lange der Frieden hält, könnte von Bottas‘ Leistungen abhängen. Der Brite weiß, dass sein Teamkollege im 2. Jahr gefährlicher sein wird. „Ihm ist nicht viel Zeit geblieben, sich auf das Team einzuschießen. Trotzdem war er von Beginn an schnell.“, gibt Hamilton zu. Mit ausreichend Vorbereitungszeit und besser geschmierten Abläufen im Team könnte es noch besser laufen.
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