Rückkehr des Frankreich-GP in den Rennkalender – Weltmeister Hamilton ist kein Fan der Strecke in Le Castellet.
Die Wiederaufnahme des Circuit Paul Ricard in den F1-Kalender 2018 ist nicht nach Hamiltons Geschmack. Gegenüber ‚Canal+‘ findet er deutliche Worte: „Ehrlich gesagt mag ich die Strecke nicht. Ich würde lieber wieder in Magny-Cours fahren.“ Den GP in Magny-Cours auszutragen, war allerdings im Vorfeld auch umstritten – mitten im Nirgendwo, kaum Überholmöglichkeiten.
Hamilton ergänzt bezüglich Le Castellet: „Es ist ein schöner Flecken Erde, aber der Kurs….wenn ich sage, dass ich ihn nicht mögen würde meine ich, das er nicht so toll wäre wie Magny-Cours.“ Es fehle der Strecke an Atmosphäre. „Frankreich besitzt so viele schöne Strecken, wie zum Beispiel Le Mans. Und aus irgendeinem Grund fahren wir nicht auf der besten. Das erschließt sich mir nicht. Ich bin Rennfahrer und gnadenlos ehrlich, ich rede nicht um den heißen Brei herum.“, so der Brite.
Dennoch sei Hamilton froh, dass die Königsklasse nach Frankreich zurückkehren wird. Er selbst war zuletzt 2006 in Le Castellet unterwegs – bei Testfahrten im Rahmen der GP2-Serie, als kein einziger Zuschauer da war.
Der Circuit Paul Ricard verfügt über eine 1,6 Kilometer lange Gerade, die der längste Vollgas-Abschnitt des Kalenders ist. Ergänzt wird das Layout durch vorwiegend langsame Kurven und Schikanen, was das Rennen zu einem Bremsenfresser macht, wegen der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit, ähnlich wie Monza oder Montreal, jedoch auch zu einem der zeitlich kürzesten.
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