Neu auf Formelaustria.at die wichtigsten Einschätzungen zum Qualifying kurz zusammengefasst
Kurzanalyse des Qualifyings von Frankreich
Besser als erwartet:
- Sergio Perez stellte seinen Dienstwagen mit einer tollen Runde auf Platz 3 der Startaufstellung
- Lewis Hamilton holt sich mit dem Mercedes den sehr guten vierten Platz und gleicht auch das interne Duell gegen George Russell, der Sechster wird, aus
- Dass Lando Norris in Q3 vordringen würde, war klar, aber, dass er dort P5 holt, sicher nicht unbedingt
- Die positive Überraschung des Qualifyings war sicher Yuki Tsunoda, der seinen Alpha Tauri Boliden sensationell auf P8 nach vorne brachte.
- Alex Albon wollte ein bisschen viel im ersten Abschnitt, drehte sich, war raus, hatte aber Glück, dass Schumachers Runde gestrichen wurde
- Kevin Magnussen hat einige Power Unit Teile getauscht und wird daher vom Ende des Feldes starten
- Sebastian Vettel quetschte aus dem Aston Martin wirklich alles heraus und verpasste sogar nur knapp Q3
Erwartungsgemäß:
- Der „König des Qualifyings“ Charles Leclerc hat sich in Frankreich verdient die Pole geholt – geholfen hat ihm Teamkollege Carlos Sainz mit einem Windschatten-Tow – der Spanier selbst muss allerdings wegen Motorumbauten von hinten los
- Weltmeister Max Verstappen war für die erste Startreihe eingebucht – am Ende wurde es „nur“ P2
- Fernando Alonso hat sich teamintern bei den „Blauen“ durchgesetzt und den Alpine auf den sehr guten siebten Platz gesetzt
- Der Trend der letzten Rennen hat sich fortgesetzt und Valtteri Bottas mit dem Alfa Romeo die Top 10 nicht geschafft
- Der Aston Martin war schon von Freitag an nur sehr schwer fahrbar und zudem hatte Lance Stroll auch noch Verkehr auf seiner schnellen Runde – damit raus in Q1
- Wieder einmal hat es Daniel Ricciardo mit dem McLaren nicht ins letzte Segment geschafft, leider schon keine Überraschung mehr
- Nicholas Latifi konnte die Updates am Wagen nicht nutzen und wurde vom Rückenwind überrascht – Ergebnis Stockletzter
Schlechter als erwartet:
- Ganz bitterer Nachmittag für Lokalmatador Pierre Gasly, der seine Zeit schon recht früh setzte und dann durchgereicht wurde – Aus in Q1!
- Auch nicht nach Wunsch verlief die Quali für Gaslys Landsmann Esteban Ocon, der mit dem Alpine vor heimischem Publikum in Q2 hängenblieb
- Mick Schumacher fuhr auf den letzten Drücker die zehntbeste Zeit, wäre weiter gewesen, bekam diese Runde allerdings wegen Track Limit Vergehens gestrichen
- Eigentlich hatte man Guanyu Zhou mit dem verbesserten Alfa nicht so weit hinten erwartet, aber der chinesische Rookie fand sich in Q1 nicht zurecht
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.