Riccardo Patrese kritisierte George Russell dafür, nicht die Mentalität eines wahren Champions an den Tag zu legen.
„Ein wahrer Champion sucht niemals nach Ausreden. Wenn sich das Auto auf eine bestimmte Weise verhält, muss man sich anpassen, sonst ist man kein Champion,“ so der F1 Vizeweltmeister von 1992.
Patrese betonte die Bedeutung von Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit im Rennsport und bezog sich dabei auf Russells Aussagen über den Miami Circuit.
„Russell sagte, Miami sei eine Strecke, die er nicht mag, aber das darf man nicht hören. Man muss jedes Rennwochenende mit der gleichen Entschlossenheit angehen, im Gegenteil, auf Strecken, die man nicht mag, muss man härter arbeiten.“
„In Kanada sagte er wieder ‘Das ist nicht meine Art von Rennen, ich mag diese Strecke nicht.’ So etwas kann man als WM-Favorit nicht sagen. Es gibt 24 Rennen in einer Saison und sechs Sprints. Man muss auf jeder Strecke mit der gleichen Aggressivität fahren.“
Der Italiener äußerte sich auch zu Russells mentaler Einstellung und riet ihm, seinen Kampfgeist zu bewahren.
„Immer wieder zu hören, dass Russell nach Ausreden sucht oder nach Monaco sagt, seine Meisterschaft sei gelaufen, zeugt nicht von der richtigen Einstellung. Er darf nicht aufgeben, ein wahrer Champion gibt nicht bis zum letzten Meter auf. Die Saison ist noch lang,“ so der Formelaustria.at Race Academy Botschafter abschließend.
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