FIA Technikdirektor erklärt, wieso ADUO auf Verbrenner fokussiert

Nikolas Tombazis, Technischer Direktor der FIA, erläuterte, warum sich die ADUO-Messung ausschließlich auf den thermischen Aspekt konzentriert und die elektrische Komponente außer Acht lässt.

Gegenüber den Medien, darunter Formelaustria.at, erklärte Tombazis: „Der Fokus der ADUO liegt auf der Verbrennung, da wir davon ausgingen, dass der elektrische Bereich das eigentliche Schlachtfeld sein würde – der Bereich, in dem der Wettbewerb entschieden wird und in dem die Besten gewinnen.“

Der Grieche ging detailliert auf die Gespräche ein, die zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 über die Motorenleistung geführt wurden.

„Zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 haben wir ausführlich die Details der ADUO festgelegt und diskutiert, ob sekundäre Parameter einbezogen werden sollen. Beispielsweise führt eine sehr hohe Temperatur des Ansaugkrümmers zu geringerer Leistung, benötigt aber auch weniger Kühlung und bietet aerodynamische Vorteile. Sollten wir diese Temperatur berücksichtigen? Wir haben diese Aspekte, die Parameter, die die Motorleistung beeinflussen, diskutiert.“

Tombazis merkte an, dass die FIA ​​zwar einem komplexeren Messsystem gegenüber aufgeschlossen gewesen wäre, letztendlich aber den Wunsch der Fahrer nach Einfachheit respektiert habe.

„Die Fahrer wollten die Dinge in den Diskussionen so einfach wie möglich halten und sich ausschließlich auf die Leistung konzentrieren. Wir antworteten daher, dass dies für uns von Vorteil sei und akzeptierten den Standpunkt, die Dinge so weit wie möglich zu vereinfachen.“

Er bekräftigte die Anpassung der FIA an diesen Ansatz: „Wir hätten eine deutlich komplexere Gleichung verwenden können, wollten sie aber so einfach wie möglich gestalten.“

Die Messung basiert auf einem Drehmomentsensor zwischen Motor und Getriebe und konzentriert sich auf die thermische Leistung. Tombazis hatte FormulaPassion zuvor einige Vorsichtsmaßnahmen bezüglich dieser Methode erläutert.

 

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