Die zehn Formelaustria Thesen zur F1 Saison 2019

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Formelaustria lehnt sich mit zehn Thesen zur neuen Formel 1 Saison aus dem Fenster

  1. Lewis Hamilton wird wieder Weltmeister: Der Brite sitzt weiterhin in einem der Topautos, hat nichts von seiner Motivation oder seinem Können eingebüßt, und fühlt sich nach Titel Nummer 5 stärker denn je
  2. Ricciardo holt mit Renault zumindest ein Podium: “Disco Dan” hat viele mit seinem Wechsel zu den Franzosen überrascht. Aber der Automobilhersteller hat viel Geld für die Entwicklung in die Hand genommen und will nach vorne kommen. Zudem ist nicht klar, wo die Reise bei Red Bull mit dem Honda-Motor hingeht. Ricciardo ist ein toller Fahrer und beinharter Überholer. Er kann das Stockerl erreichen.
  3. Haas F1 fährt seinen ersten Podestplatz ein: Bei Haas geht es seit dem Einstieg in die Königsklasse stetig aufwärts. Teamchef-Routinier Gene Haas baut seinen Rennstall behutsam und strategisch klug auf. Mit Grosjean und “KMag” hat er zwei Piloten, die durchaus ein Podium holen können, wenn das Auto es hergibt.
  4. Alfa Romeo macht 2019 weniger Punkte als Sauber Alfa 2018: Die Italo-Schweizer haben mit Leclerc ein Supertalent verloren, und auch wenn Kimi noch die Pace hat, bleibt offen wie viel Lust er noch hat, wenn er nicht zumindest ums Stockerl fahren kann. Giovinazzi ist zwar besser als Ericsson, aber auch kein Riese.
  5. Red Bull Racing fährt keinen Rennsieg ein: Nachdem man bislang keinen eigenen Motor entwickeln konnte, lässt man sich in Fuschl nun auf die Ehe mit Honda ein. Angeblich war man mit den Ergebnissen beim “Testlauf” mit Toro Rosso zufrieden. Dennoch steht hinter der Konkurrenzfähigkeit der Bullen 2019 ein großes Fragezeichen.
  6. Racing Force kann nicht an die Erfolge von Force India anknüpfen: Geld gewinnt keine Spiele, heißt es. Und daher auch keine Rennen – zumindest nicht von selbst. Stroll ist sicher nicht stärker als Ocon, und ob die pinke Truppe ohne “Kapitän” und “Schlaufuchs” Vijay Mallya auch noch so gut funktioniert, ist fraglich.
  7. „Hülk“ holt endlich seinen ersten Stockerlplatz: Er hätte es sich verdient, denn Nico Hülkenberg zählt sicher zu den sehr guten Formel 1 Piloten. Aber wenn er den Platz auf dem Treppchen nicht endlich einfährt, wird dieser Makel noch zur unüberwindbaren Belastung. Renault sollte ihm heuer das Auto dazu geben können.
  8. Charles Leclerc gewinnt einen Grand Prix: Zuerst wollten ihn alle im Ferrari sehen, nun kommen schon wieder die Unkenrufe, ob der junge Monegasse mit dem Druck umgehen kann. Wir sagen, alles Blödsinn. Leclerc wird sich toll schlagen und sogar seinen ersten Grand Prix Sieg einfahren!
  9. Robert Kubica fährt innerhalb der ersten 5 GPs in die Top 8: Das Comeback des Polen in der Formel 1 wird ein Erfolg für ihn und auch für Williams. Kubica wird beweisen, dass er die Klasse hat, in die Punkte zu fahren und seinen Dienstwagen nach kurzer Zeit in die Top 8 pilotieren.
  10. Toro Rosso ist bis Saisonmitte das schwächste Team: Im letzten Jahr hatte das “Schwesterteam” der Bullen vor allem mit dem Honda-Motor zu kämpfen und Teamchef Trost raufte sich über die Einlagen von Hartley die letzten Haare. Diese Saison wird es mit Kvyat und Albon hinter Lenker noch nervenaufreibender