Flavio Briatore schreibt Robert Kubica ab – laut dem Ex-Teamchef entschied sich Williams dank 20 Millionen Euro ‚Mitgift‘ für Sergey Sirotkin.
Offiziell ist bei Williams immer noch keine Entscheidung für das 2. Cockpit neben Lance Stroll gefallen, Flavio Briatore will jedoch erfahren haben, dass Sergey Sirotkin den Zuschlag bekommen hätte und Robert Kubica den Kürzeren ziehen würde. In einem Facebook-Videointerview äußert er Bedauern: „Mir tut das ganze sehr leid. Ich weiß nicht mal, wie dieser Russe überhaupt heißt.“
Laut Briatore soll der Grund für den angeblichen Sirotkin-Deal das Geld sein, das der Russe mitbringt. „Ich habe mehrfach mit Nico Rosberg gesprochen“, berichtet Briatore von Unterhaltungen mit dem Kubica-Manager. „Ich weiß, dass sie alles versucht haben, aber der Russe bringt ein riesiges Budget mit.“ Die Rede ist von 20 Millionen und mehr, Robert Kubica kratzt kaum die Hälfte dieser Summe zusammen.
Ein Comeback des Polen wäre ein PR-Coup für Williams, sowie für den Motorsport insgesamt, doch das spielt scheinbar eine untergeordnete Rolle. Zum Unverständnis Briatores, der meint, Liberty Media hätte in dieser Sache ebenso Handlungsbedarf gehabt. „Wenn Robert zurückgekehrt wäre, wäre es auch ein Erfolg für die Formel 1 gewesen. Ich finde es merkwürdig, dass die Bosse ihm keine helfende Hand gereicht haben“, sagt Briatore.
Womöglich, weil auch ein Pilot, der den Wachstumsmarkt Russland mobilisiert, ganz nach dem Geschmack von Chase Carey und Co. ist.
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.