Alle Fünfe für Silber

Lewis Hamilton gewann den Grand Prix von Spanien vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas – Red Bull Ass Max Verstappen landete auf Rang 3

Dank eines sensationellen Starts schoss Titelverteidiger Lewis Hamilton an Polesetter Valtteri Bottas vorbei und kontrollierte danach das Rennen nach Belieben. Erst eine späte Safety-Car-Phase rückte das Feld wieder zusammen, doch auch hier zog Hamilton beim Restart davon und brachte den Sieg sicher ins Ziel. „Das Team hat mir einen sensationellen Wagen hingestellt und wir konnten so Historisches schaffen. Der Start war toll und auch nach dem Safety-Car kam ich gut weg. Das war sicher der Schlüssel,“ so Hamilton. Durch Bottas‘ zweiten Platz feierte Mercedes nach 2015 und 2016 erneut fünf Doppelsiege in Serie, zum Schock der Konkurrenz auch gleich in den ersten fünf Saisonläufen. „Ich hatte ein Problem mit der Kupplung am Start und habe dort das Rennen verloren. Für das Team ist dieses 1-2 super und ich habe gute Punkte gemacht, bleibe also dran.“

Bullen im Aufwind

Max Verstappen sicherte sich mit einer starken Leistung den letzten Stockerlplatz und bestätigte damit die Red Bull Ansage vor dem Wochenende, dass man an Ferrari dran sei. „Die erste Kurve war ziemlich hektisch, daher habe ich mich ein wenig zurückgehalten. Danach griff ich an, auch wenn die Mercedes da schon weg waren. Ich fuhr mein eigenes Rennen und bin mit dem Podestplatz natürlich zufrieden“, so der Niederländer, der nun auch in der WM-Wertung an Sebastian Vettel auf Rang 3 vorbeigezogen ist. Erfreulich auch die Steigerung des zweiten Bullen Pierre Gasly, der sich Platz 6 abholte.

Ferrari schlägt sich selbst

Vettel erwischte zwar einen guten Start, holte sich aber dann im Zweikampf einen Bremsplatten und musste nachlassen. Dabei hielt er Stallgefährte Charles Leclerc rundenlang auf, ehe das Team eingriff. Dadurch verloren beide viel Zeit auf Rivale Verstappen. Nach dem ersten Boxenstopp kam Vettel hinter Leclerc heraus, der mit den härtern Gummis jedoch langsamer war. Auch diesmal wartete das Team zu lange bis man den Deutschen ziehen ließ. Letztlich kamen beide Ferraris hinter Verstappen über die Linie und verpassten so das Podium. “Im ersten Stint war ich angeschlagen und es war dann klar, dass ich ihn durchlasse. Als ich nach dem Stopp vorbei konnte, war ich deutlich schneller, aber es war kein optimaler Tag für uns. Viel schneller als Max waren wir ohnehin nicht”, so Vettel.

Renault braucht neue Führung

Ganz und gar nicht läuft es beim Werksteam von Renault. Auch diesmal landeten Daniel Ricciardo (12) und Nico Hülkenberg (13) außerhalb der Punkteränge. Trotz zweier Topfahrer haben die Franzosen magere zwölf Zähler am Konto und liegen damit nur mehr auf Rang 8 aller Teams. Anders als Teamchef Cyril Abiteboul, der elektronische Defekte für die maue Form verantwortlich machte, sehen die Fahrer massive Defizite am Chassis. Laut „Hülk“ leidet der neue Dienstwagen an denselben Problemen wie der alte. „Am Motor liegt es nicht. Ich denke, es ist eindeutig eine Frage der Aerodynamik unseres Chassis.“ Langsam wird es für den Teamchef eng und man darf gespannt sein, wie lange er sich noch mit Durchhalteparolen am Ruder halten kann.

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