Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche hätte gerne eine Frau im Mercedes F1-Boliden.
Im Rahmen des GP von Monaco sprach sich Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche für den Einsatz einer Frau im Mercedes-Cockpit aus. „Ich kann es mir nicht nur vorstellen. Ich würde es mir wünschen“, wurde der Vorstandschef in der „Welt am Sonntag“ zitiert.
Einmal hat es bisher eine Frau in die Startaufstellung eines Formel1 Grand Prix geschafft – die Italienerin Lella Lombardi 1976. Vor wenigen Wochen äußerte sich Ex-Formel1-Star Gerhard Berger zu eher skeptisch zu diesem Thema. „Die FIA lässt Frauen nicht außer Acht. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich eine Frau definitiv in der Formel1 durchsetzen kann“, sagte Berger und brachte Vergleiche mit anderen Sportarten, wo es ebenfalls eine Geschlechtertrennung ob der unterschiedlichen Leistungsvermögen gäbe. „Ich will die Leistung einer Frau nicht runtermachen. Ganz und gar nicht, aber es gibt schon einen Grund, warum Frauen z.B. im Tennis – außer in Mixed-Bewerben – nicht gegen Männer spielen“, versuchte Berger zu erklären.
Aktuell bemühen sich die Britin Susie Wolff (Williams) und die Schweizerin Simona de Silvestro (Foto, Sauber) als Testfahrerinnen um Plätze in der Königsklasse.
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