Komatsu: „Arbeiten großartig, aber habe noch zu wenig Budget“

Ayao Komatsu räumte ein, dass das TGR Haas F1 Team trotz der hervorragenden Arbeit seiner Mitarbeiter noch immer nicht mit dem Budgetlimit der Formel 1 arbeiten kann und damit gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt ist.

„Ich wünschte, wir könnten, aber das ist leider nicht möglich. Eine meiner obersten Prioritäten ist es, genügend Mittel zu finden, damit das Team mit dem Budgetlimit arbeiten kann. Das ist die Basis, die wir zuerst erreichen müssen.“

Der Japaner fuhr fort: „Wenn man sagt, wir seien in der Entwicklung hinterherhinken, liegt das nicht daran, dass unsere Leute nicht fähig wären. Ehrlich gesagt, leisten sie fantastische Arbeit. Jeder, der die Formel 1 kennt und unsere Größe und Ressourcen einschätzt, wird verstehen, wie beeindruckend unsere bisherige Arbeit war.“

Komatsu lobte die Unternehmenskultur bei Haas und sagte, die Grundlagen für zukünftigen Erfolg seien bereits gelegt.

„Unsere Mitarbeiter sind sehr kompetent. Sie arbeiten zusammen, die Kommunikation ist klar und wir haben eine Fehlerkultur, in der niemand Fehler macht. Ich denke, die Kultur ist da, wo sie sein muss, und das Potenzial ist vorhanden.“

„Das Problem ist, dass ich ihnen nicht genügend Spielraum geben konnte, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.“

Der Teamchef des US-Rennstalls räumte ein, dass der beeindruckende Saisonstart von Haas 2026 die Erwartungen übertroffen habe, glaubt aber, dass es unrealistisch sei, dieses Niveau ohne vergleichbare Investitionen wie die Konkurrenz zu halten.

„Was das Team zu Saisonbeginn erreicht hat, war völlig unerwartet. Man kann nicht erwarten, dass das kleinste Team der Formel 1 während der größten Regeländerung ohne die nötigen Ressourcen solche Leistungen erbringt. Das ist einfach nicht nachhaltig.“

„Das ist kein Vorwurf an unsere Mitarbeiter – es liegt an mir. Ich muss mehr Einnahmen generieren und ein besseres Umfeld für alle schaffen. Sobald wir das geschafft haben, werden wir mit den richtigen Ingenieuren und Fahrern stärker zurückkommen.“

„Wir arbeiten schon seit einiger Zeit daran und führen sehr positive Gespräche. Aber so etwas geht nicht von heute auf morgen. Im Moment ist es unseren Leuten gegenüber ehrlich gesagt nicht fair. Sie kämpfen mit gebundenen Händen.“

 

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