Wolff sieht die Motoren der Top-Teams als ebenbürtig an

Mercedes-Boss Toto Wolff ist der Ansicht, dass die Aggregate der Konkurrenten Ferrari und Renault durchaus mit dem eigenen Fabrikat mithalten können.

Das Mercedes-Aggregat dominiert seit dem Einzug der Hybrid-Ära in die F1 das Feld und vergangenes Wochenende stellte Mercedes sein neuestes leicht verbessertes Triebwerk vor, welches Lewis Hamilton den 65. Karriere-Sieg bescherte.

In Sachen Leistungsbilanz sieht sich Toto Wolff allerdings nicht als Anführer. „Wenn man sich die Daten von gestern anschaut, hatte Kimi das schnellste Auto auf der Geraden, aber wir glauben, dass er vielleicht eine andere Aero-Konfiguration hatte.“, argumentiert Wolff. „Ich glaube, dass alle drei Aggregate im Moment ziemlich eng beieinanderstehen, zwischen Renault und Ferrari und uns.“, setzt Wolff nach. „Es geht darum zuzulegen, ohne die Zuverlässigkeit zu gefährden. Das ist der Trick. Dieser Kampf wird uns noch bis zum Ende dieser Saison begleiten.“

Obwohl der neue Motor Mercedes den Sieg brachte, gab es doch einige Anlaufschwierigkeiten. Das Update wollte man schon in Kanada präsentieren, doch wegen „Qualitätsproblemen“ wurde es verschoben. Und auch am Freitag hatte Valtteri Bottas aufgrund eines Wasserlecks ein Problem. Im Rennen am Sonntag wurde dann der Force-India-Pilot Sergio Perez nach 27 Runden aus dem Rennen gedrängt, da er mit der Hydraulik zu kämpfen hatte. Dies sorgte für Unruhe im Mercedes Lager.

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