An diesem Wochenende ging die Weltpremiere der W Series, der ersten reinen Frauen-Formel-Rennserie in Hockenheim über die Bühne. Favoritin Jamie Chadwick siegte
Nachdem das zweite freie Training und Qualifying in strömendem Regen bei Temperaturen um 5 Grad stattgefunden hatten, war die Strecke im Rennen wieder größtenteils trocken. Polesetterin Jamie Chadwick machte sich dies zunutze und zog dem Feld davon. Doch ein Rutscher in der Haarnadelkurve eröffnete Sarah Moore die Chance durchzuschlüpfen, die sie nützte. Weiter hinten im Feld krachte es zwischen Megan Gilkes (CAN) und Emma Kimiläinen (FIN), wodurch das Safety Car rauskam. Beim Restart zog Chadwick wieder auf P1, während sich Alice Powell (GBR) von P6 auf P2 nach vorne machte und im internen britischen Duell die führende Landsfrau heftig attackierte. Aber Chadwick brachte den Sieg vor Powell ins Ziel. Platz 3 ging an Marta Garcia (ESP).
Siegerin schreibt Geschichte
“Es fühlt sich großartig an, besonders weil es das erste Rennen der Serie ist. Die Bedingungen war ziemlich knifflig, aber ich habe so hart gepusht, wie es ging. Die Führung an Sarah zu verlieren, brachte mich aus dem Rhythmus, aber nach dem Safety Car war ich wieder voll im Tunnel“, strahlte Chadwick. Powell war mit P2 „absolut zufrieden. Es ist toll, hier am Podium zu stehen, wenn man bedenkt wie mein Wochenende bislang war.” Besonders interessant aus österreichischer Sicht ist die Drittplatzierte Garcia, denn die 18-Jährige aus Valencia wird von der heimischen 1St Mile Nachwuchsförderung betreut.
Stockerl mit österreichischem Touch
„Marta ist seit 18 Monaten kein Rennen gefahren und daher hat ihre heutige Leistung auch uns überrascht. Natürlich wissen wir um ihr Talent. Aber sie hatte in den ersten freien Trainings noch Schwierigkeiten sich auf Material und Strecke einzustellen. Daher ist dieses Stockerl umso schöner“, so Viktor Lienhart von 1st Mile. Die Spanierin selbst war „super happy. Hier am Podest zu stehen ist klasse. Gestern lief es noch nicht so toll, aber heute Morgen hatte ich ein viel besseres Gefühl. Im Rennen war ich dann wirklich zufrieden.“
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