Domenicali: Motoren 2031 ohne Hybrid, aber mit Synthetic Fuel

Stefano Domenicali hat betont, dass die Formel 1 sich schon jetzt dem Motorenreglement für 2031 widmen muss.

Der F1 CEO plädierte für leichtere Antriebseinheiten mit Fokus auf nachhaltige Kraftstoffe und einer überarbeiteten thermisch-elektrischen Balance.

Domenicali hob hervor, „es ist wichtig, vorausschauend zu planen, um Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. Wir überlegen derzeit, die Hybridkomponente zugunsten synthetischer oder biologischer Kraftstoffe zu reduzieren oder sie ganz abzuschaffen.“

Der Italiener unterstrich die Dringlichkeit der Entscheidungen und schloss sich damit FIA Präsident Mohammed Ben Sulayems Forderung nach einfacheren und kostengünstigeren Motoren an. Ziel sei eine bessere Formel 1 bis 2031.

„Nachhaltige Kraftstoffe sollten zentraler Bestandteil zukünftiger Motoren sein. Die veränderte Balance zwischen Elektro- und Verbrennungsmotoren wird zu leichteren Autos und einem verbesserten Rennerlebnis führen,“ so Domenicali.

Die Gespräche mit der FIA sind entscheidend, da der F1 Boss davon überzeugt ist, dass diese Änderungen Puristen zufriedenstellen und die Attraktivität des Sports steigern werden. Dabei müssen die Investitionen für das Reglement 2026 berücksichtigt werden.

Auch die Möglichkeit, den neuen Regulierungszyklus von 2031 auf 2030 vorzuziehen, wird geprüft.

Domenicali ist weiterhin offen für eine Zusammenarbeit mit der FIA bei zukünftigen Regulierungen und versteht die Notwendigkeit, Innovationen mit den Interessen der aktuellen und zukünftigen Akteure im Motorsport in Einklang zu bringen.

 

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