voestalpine und Formula E starten durch

Die voestalpine, Technologiekonzern mit Sitz in Linz, bringt neue Sponsoring-Ideen in die Formel E, die Innovation und technischen Vorsprung vermitteln. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Eder erklärt warum der Konzern auf diese neue Rennsportwelt setzt

Herr Dr. Eder, wie hat sich die voestalpine auf die neue Formel E Saison vorbereitet?

Wir möchten ein integraler Partner der Serie sein, nicht nur ein weiterer Sponsor. Deshalb hatten wir seit Bekanntgabe unseres Engagements im Mai 2018 zahlreiche Treffen mit dem Formel-E-Management und den Teams. Wir sind derzeit dabei, eine ganz besondere Trophäe für den Sieger der ‚voestalpine European Races‘ zu entwerfen. Wir prüfen gerade, wie wir einige Formel E Rennen für unsere Mitarbeiter und alle voestalpine-Partner zugänglich machen können. Ich denke, wir werden eine sehr kreative Partnerschaft sehen, bei der wir uns aktiv einbringen und auch den Technologietransfer fördern wollen. Sponsoringaktivitäten mit Mehrwert sind nicht erst seit dem Einstieg in die Formel E unser Anspruch.

Wieso haben Sie sich letztendlich für die Formel E entschieden?

Die Formel E ist ein Symbol für das sich ändernde Verständnis in Bezug auf Mobilität, und wir möchten zeigen, dass unser Konzern daran aktiv mitwirkt. Es ist nicht mehr wegzudiskutieren, dass die Elektromobilität schon in naher Zukunft die Art und Weise unserer Fortbewegung mitprägen wird. Die technische Plattform, die die Formel E bietet, und die Strategie der voestalpine, die auf Technologie und Innovation ausgerichtet ist, passen hervorragend zusammen. Sowohl die Formel E als auch die voestalpine sind Vorreiter, um Technologien von morgen auf die Straße zu bringen und für die Serienherstellung nutzbar zu machen.

Auf welche Aktivitäten werden Sie setzen?

Es ist noch zu früh, über Einzelheiten zu reden. Wir planen eine Vielzahl von unterschiedlichen Events und Aktivitäten, die es Mitarbeitern und Kunden ermöglichen werden, diese zukunftsträchtige Motorsport-Serie hautnah zu erleben. Zudem werden wir dank der Formel E auch unser technologisches Know-how und unsere Produkte auf spannende Art und Weise zeigen können. Nicht zuletzt werden wir eine eigene Trophäe für die ‚voestalpine European Races‘ designen und in einem speziellen 3D-Druck-Verfahren selbst herstellen, die nach dem letzten Rennen in Bern übergeben wird.

Wie ist der erste Kontakt mit der Formel E entstanden?

Wir haben die erfolgreiche Entwicklung der Formel E in den letzten Jahren genau mitverfolgt, da sich unsere eigenen Aktivitäten in Richtung Elektromobilität ebenfalls erweitert haben. Die voestalpine ist seit Jahrzehnten in der Automobilindustrie mit innovativen Materialien und Hochleistungskomponenten vertreten. Von daher ist auch der Motorsport an sich für uns nicht völlig neues Terrain. Neu ist allerdings die direkte Partnerschaft mit einer Rennserie, den ‚voestalpine European Races‘. Wir werden demnach bei allen Europa-Rennen stark vor Ort vertreten sein. Die Partnerschaft mit der Formel E spiegelt nicht zuletzt die wachsende Internationalisierung des voestalpine-Konzerns wider.

Wieso sind Sie Partner der Formel E geworden und nicht zum Beispiel der Formel 1?

Die Formel E passt hervorragend zu uns, da wir sehr aktiv zur Entwicklung der Elektromobilität beitragen und in diesem Segment damit stark wachsen. Spannend ist auch, dass diese Motorsportserie die Rennen in die Städte bringt und damit gleichsam zu den Menschen kommt. Wir sind somit näher
an den Fans und letztendlich an unseren Kunden.