Für Titelverteidiger Sebastian Vettel lief das Qualifying beim Saisonauftakt in Australien gar nicht gut. Daher will der Deutsche Sonntag angreifen.
Sichtlich verärgert stellte sich Vettel nach Platz 13 im Zeittraining den Medien. „Das Handling des Wagens war schrecklich. Als es zu regnen begann, kämpfte ich nur mehr mit der Fahrbarkeit. Die Bedingungen machten uns das Leben heute sehr schwer.“
Was die Lage für den Vierfach-Champion noch weiter verschlechterte war, dass sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo bei seinem Heimspiel sensationell in die erste Startreihe fuhr und von seinen Fans frenetisch bejubelt wurde.
Doch Vettel versuchte das beste aus der Situation zu machen und sah Ricciardos Leistung als „gutes Zeichen. Es zeigt die Performance des Autos und das ist das Wichtigste. Wir haben ein schnelles Auto und wir müssen es robust und zuverlässig machen.“
Red Bull Motorsportchef Helmut Marko stimmte dem Champion zu: „Unser Auto ist gut, wie wir mit Ricciardo gesehen haben. Sebastian hatte ein Software-Problem, daher war schlechte Leistung ein reines IT-Problem.“
Dementsprechend gibt es für Vettel im Rennen nur eine Richtung: „Ganz klar, nach vorne. Wir müssen und werden am Sonntag angreifen.“
Ricciardo kehrt bei Indy 500 zurück ins Fahrerlager
Daniel Ricciardo wird dieses Jahr die Indianapolis 500 besuchen und damit erstmals wieder in ein Paddock zurückkehren.
Verstappen lobt Entwicklungsarbeit von RBR Powertrains und Ford
Max Verstappen zeigte sich stolz auf das Formel-1-Motorenprogramm von Red Bull, das in diesem Jahr Premiere feierte.