Nach dem so verpatzten und schwierigen Saisonauftakt für das Lotus-Team, gelang heute der erste Teilerfolg im Qualifying in Shanghai. Romain Grosjean sorgte mit Platz zehn für das beste Qualifying-Resultat 2014…
Schon im morgendlichen Training konnte der Franzose die drittbeste Zeit hinlegen, während Teamkollege Maldonado die sechstbeste Zeit erreichte. Dieser war dann beim Qualifying wegen der Probleme mit der Power Unit zum Zuschauen gezwungen.
Grosjean erleichtert über Q3
„Ich freue mich, Q3 erreicht zu haben“, ist der Franzose froh. „Wir machen endlich Fortschritte und die guten Zeiten vom Morgentraining ließen uns noch mehr für den Nachmittag hoffen. Ich weiß nicht, warum wir dann diese Leistung nicht ganz wiederholen konnten. Wahrscheinlich waren es die abbauenden Reifen und die sich ändernden Wetterbedingungen, die uns zurückwarfen. Beim Rennen möchte ich ebenfalls in die Punkteränge kommen“, hofft Grosjean auf ein Anhalten des Aufwärtstrends.
Pastor Maldonado fuhr hingegen kein Qualifying und muss das Rennen vom letzten Startplatz angehen. Zumindest die gute Zeit im letzten Training sorgt auch bei ihm für Optimismus.
Permane froh über Fortschritt
Auch Chefingenieur Alan Permane ist froh, dass Lotus endlich Anschluss an die Top Teams gefunden haben dürfte. Natürlich schmerzen das verpasste Qualifying und der letzte Startplatz von Maldonado, das Ergebnis von Grosjean birgt aber Potential, erstmals in dieser Saison Punkte einzufahren.
Bei Maldonado´s Auto leckte der Motorblock am Morgen und musste ausgetauscht werden. Bis zum Qualifying war man damit aber unglücklicherweise nicht fertig.
Muss Franco Colapinto für Alonso Platz machen?
Laut japanischen Medien soll Flavio Briatore Pilot Franco Colapinto mitgeteilt haben, sich für nächste Saison ein neues Team zu suchen.
Komatsu: „Arbeiten großartig, aber habe noch zu wenig Budget“
Ayao Komatsu räumte ein, dass das TGR Haas F1 Team trotz der hervorragenden Arbeit seiner Mitarbeiter noch immer nicht mit dem Budgetlimit der Formel 1 arbeiten kann und damit gegenüber der Konkurrenz deutlich benachteiligt ist.