Das verregnete Qualifying zum Grand Prix von China hinterließ bei den Sauber-Fahrern Adrian Sutil und Esteban Gutierrez gemischte Gefühle. Während es Sutil mit einer guten Leistung immerhin auf Startplatz 14 schaffte, klassierte sich Gutierrez nur auf dem enttäuschenden 17. Rang….
Aufwärtstrend bei Sutil
Adrian Sutil ist mit dem Erreichen von Q2 relativ zufrieden. Er war vom Regen begünstigt. „Wir haben vor allem von den nassen Bedingungen profitieren können und es war heute besser, als im Trockenen“, erzählt der Deutsche. „Das ist ein kleines Zeichen und ich hoffe, dass es so weitergeht. Es ist noch viel zu tun, aber es ist schön, dass wir nicht mehr ganz hinten stehen“, so Sutil weiter. Etwas Kopfzerbrechen macht dem Team aber die erheblich schlechtere Performance bei trockenen Bedingungen.
Technikprobleme bei Gutierrez
Esteban Gutierrez blieb bereits in Q1 stecken und war natürlich entsprechend enttäuscht. Unglücklicherweise schaltete das Brake-by-Wire-System in den Sicherheitsmodus, was das Gefühl beim Bremsen und die Bremsbalance erheblich beeinflusst. Zu allem Überdruss passierte dann noch ein Eigenfehler, der alle Bemühungen zunichte machte. „Morgen müssen wir im Rennen möglichst konstant sein und jede Möglichkeit nutzen, die sich bietet“, seufzt der Mexikaner. „Das ist der einzige Weg, der uns nach vorne bringt.“
Teamchefin Monisha Kaltenborn übt sich in Optimismus, da die Verbesserungen an Sutils Auto zumindest Wirkung zeigen. Das technische Problem bei Gutierrez wird eingehend analysiert. „Wir haben den Abstand zu unseren direkten Konkurrenten etwas verkleinern können. Das gibt uns Zuversicht für die kommenden Rennen, bei denen weitere Entwicklungsschritte folgen werden“, gibt sich Kaltenborn kämpferisch.
Giampaolo Dall `Ara, Leitender Renningenieur an der Rennstrecke, blickt etwas bange auf die Wettervorhersage, die trockene Bedingungen voraussagt. Die Sauber-Boliden präsentierten sich im Regen besser als im Trockenen, daher ist morgen ein schwieriges Rennen zu erwarten.
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