Der Renault-Sport Präsident Jerome Stoll wusste, dass die Strategie für die Saison 2019 riskant ist, und Renault sich daher in einer schwierigen Situation befinden könnte.
Renault hadert in der Saison 2019 mit massiven Zuverlässigkeitsproblemen, allerdings habe sich das Werksteam dafür entschieden, die Entwicklung massiv voranzutreiben. „Wir wussten, dass wir Risiken eingehen, und wir uns einer solchen Situation stellen könnten.“, meint Stoll gegenüber ‚Ouest France‘.
„Es ist nicht einfach, auch für die großen Teams. Schauen sie sich Ferrari an. Was nicht akzeptabel ist, ist, dass die Probleme, die wir haben, wiederholt werden.“, fügt Stoll noch hinzu.
Obwohl das Auto nicht so läuft, wie gewünscht, ist man bei Renault mit der Fahrerpaarung zufrieden. „Ricciardo ist an sein altes Auto gewöhnt. Aber er kommt sehr gut voran. Nico weiß bereits, wie unser Auto reagiert, aber in unserer Strategie sind dies die Fahrer, die wir brauchen.“ Trotz der erfahrenen Piloten ist ein Sieg in der Saison 2019 unwahrscheinlich, erklärt Stoll. Er hofft aber, unter glücklichen Umständen, ein Top-3-Ergebnis zu erlangen.
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