Kommendes Wochenende ist die Formel 1 bei Wladimir Putin zu Gast. Sebastian Vettel muss volle Attacke gehen um Lewis Hamilton in der WM noch abzufangen
Vier Rennen, vier Siege lautet die makellose Mercedes Bilanz auf dem Sochi Autodrom. Zweimal trug sich Lewis Hamilton in die Siegerliste ein, im Vorjahr gewann überraschend Valtteri Bottas, der damals seinen ersten Grand Prix Erfolg einfuhr. Mittlerweile sind zwar zwei weitere hinzugekommen (Spielberg 2017 & Abu Dhabi 2017), dennoch spielt der Finne bei den Silbernen nur die zweite Geige. In Russland werden alle Augen auf WM-Leader Hamilton und seinen Widersache Sebastian Vettel (Ferrari) gerichtet sein. Der Brite kam letzte Saison mit dem Rundkurs am Schwarzen Meer allerdings gar nicht zurecht, kämpfte das ganze Rennen hindurch mit Überhitzungsproblemen der Reifen und Bremsen, und verpasste so auch einen Stockerlplatz. Das soll heuer ganz anders werden. „Wir befinden uns in den letzten Rennen wieder auf einem guten Weg. Den müssen wir beibehalten, denn nur so können wir die Meisterschaft holen. Dazu ist ein erfolgreiches Wochenende in Russland natürlich entscheidend,“ so Hamilton.
Horner glaubt an Seb
Obwohl Ferrari-Ass Vettel als Jäger bereits 40 Zähler Rückstand auf Hamilton hat, erhält er von seinem ehemaligen Boss Zuspruch. „Unter Druck ist er normalerweise immer sehr stark. Aufgeben gibt es bei Seb nicht. Er war auch damals bei uns in etwa 40 Punkte hinten und hat Fernando (Alonso) dann doch noch abgefangen“, so Red Bull Racing Teamchef Christian Horner. Alonso dominierte die erste Saisonhälfte 2012, doch der Deutsche gewann vier der letzten sieben Grands Prix um sich am Ende um drei Zähler die Krone aufzusetzen. „Der Ferrari ist sehr schnell und es sind noch sechs Rennen zu absolvieren. Da kann man noch 150 Punkte einfahren, also ist absolut noch alles für Seb drin. Leicht wird es sicher nicht, aber es ist alles andere denn unmöglich“, so Horner weiter.
Formel 1 Fraktion in Indy?
Nachdem die meisten Sitze für 2019 in der Königsklasse vergeben sind, melden sich immer mehr Teams aus Übersee bei den F1 Piloten, die bislang noch leer ausgegangen sind. Fernando Alonso wird ziemlich sicher in der IndyCar Serie starten, hat bereits bei Andretti Autosport Testfahrten absolviert. Aber auch Esteban Ocon, Stoffel Vandoorne oder Pascal Wehrlein wurden von mehreren US-Rennställen kontaktiert und zu einem Wechsel in die höchste Formelkategorie Nordamerikas eingeladen. „Die Formel 1 verfügt über hervorragende Piloten. Wenn einer dieser Jungs dort keinen Sitz mehr bekommt und somit auf dem Markt ist, ist es völlig logisch, dass wir ihn dann ansprechen“, so Teameigner Dale Coyne, bei dem bereits Ex-Toro Rosso Fahrer Sebastien Bourdais unter Vertrag steht.
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