Günther Steiner hat Red Bull kritisiert, weil die Österreicher Yuki Tsunoda auch in seiner fünften F1-Saison keine Chance bei Oracle Red Bull Racing geben.
Nachdem Sergio Perez aufgrund ungenügender Leistungen seinen Sitz neben Max Verstappen für die kommende Saison verlor, erwartete sich vor allem Motorenpartner Honda, dass Tsunoda um Zug kommen würde.
Doch die Wahl von Helmut Marko und Christian Horner fiel auf Liam Lawson. Steiner kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen.
„Ich glaube nicht, dass das die perfekte Wahl war. Die Besetzung eines Cockpits ist zwar immer eine Kompromiss, aber ich hätte mir gewünscht, dass Yuki eine Chance bekommt,“ so der ehemalige MoneyGram Haas F1 Team Boss zu GPblog.com
„Es wäre besser gewesen, sie hätten ihn ein Jahr ins Auto gesetzt, um zu sehen, wie er sich schlägt. Wenn er nicht gut ist, lässt man ihn eben gehen. Jetzt sitzt er ein weiteres Jahr im Racing Bull, und das ist auch nicht gerade motivierend für den Jungen.“
Steiner hinterfrägt auch das „Racing Bulls Konzept. Das ist doch eigentlich ein Juniorteam? Yuki ist nun fünf Jahre dabei und bereits 24. Dass sie ihn nicht befördern, ist fast so, als könne er es nicht. Also warum behalten sie ihn dann bei den Junioren?“
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