Riccardo Patrese rät der Scuderia Ferrari HP Lewis Hamilton im Titelkampf voll zu unterstützen
Nach zwölf Rennen ist der siebenfache Weltmeister im Titelkampf der besser positionierte der beiden Ferrari-Fahrer. Hamilton führt mit 28 Punkten Vorsprung vor Teamkollege Charles Leclerc und teilt sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit George Russell.
Daher argumentierte Patrese, Ferrari könne es sich nicht leisten, beide Fahrer gleichzustellen, wenn man realistisch um die Fahrer-Meisterschaft kämpfen wolle.
„Wenn Ferrari eine Chance auf die Weltmeisterschaft haben will, müssen sie sich für einen Fahrer entscheiden. Sie können nicht einfach das Gleiche machen wie McLaren letztes Jahr, als deren Papaya-Regeln Lando (Norris) und Oscar (Piastri) freie Hand ließen und Teamorder ablehnten.“
Der F1 Vizeweltmeister von 1992 ist der Ansicht, dass die Ereignisse bei GP der Niederlande gezeigt haben, dass Ferrari immer noch keine klar definierte Fahrerhierarchie hat.
„Was in Zandvoort passiert ist, zeigt, dass Ferrari immer noch keine klare Strategie hat. Wenn man um die Fahrerweltmeisterschaft mitfahren will, muss man sich für einen der beiden entscheiden.“
„Und Lewis muss die Nummer eins sein. Er macht einen fantastischen Job. Und er ist momentan konstanter als Charles,“ so der Formelaustria.at Race Academy Botschafter weiter.
Di Montezemolo: „Vasseur muss mehr unterstützt werden“
Luca Di Montezemolo hat sich in die Funksprüche der Ferrari-Fahrer zur Stallorder in Zandvoort eingeschaltet.
F1 Saison 2026 von Entwicklungswettlauf geprägt
Die Top-Teams der Formel 1 waren sich schon lange einig, dass der Titelkampf in diesem Jahr durch die Upgrade-Offensive entschieden werden würde.