Der neue Teamchef von McLaren, Andreas Seidl, glaubt, dass er einem aufstrebenden Team beitritt, aber noch „harte Arbeit“ geleistet werden muss, um wieder an die Spitze zu gelangen.
McLaren hat momentan weniger Punkte als nach fünf Rennen in der Saison 2018, allerdings reichen die 22 Punkte derzeit für die Platzierung „Best-of-the-Rest“ in der Konstrukteurs-WM. Das Team aus Woking hat im ersten Jahr ohne Fernando Alonso die Blicke bereits auf sich gezogen. McLaren zeigt die Stärke des diesjährigen Chassis, denn der Motor ist derselbe, mit dem auch das unterdurchschnittliche Renault-Werksteam antritt.
Der GP von Spanien war der erste Einsatz des neuen Teamchefs Andreas Seidl. In Barcelona sagte er gegenüber ‚Sky Sports News‘: „Natürlich sind meine persönlichen Ambitionen hoch, aber der Fall ist für jedes einzelne Mitglied des Teams derselbe. Gleichzeitig müssen wir realistisch sein. Bei McLaren liegt noch viel Arbeit vor uns. Das Gute ist, dass es eine Menge positiver Impulse gibt und ich denke, dass sich viele der Änderungen, die Zak im letzten Jahr vorgenommen hat, bereits auszahlen. Jetzt liegt es an mir, zusammen mit dem Team in diese Richtung zu gehen und Schritt für Schritt näher an die Top-Jungs heranzukommen.“
Seidl begrüßt auch die Tatsache der großen Reglementänderung, die für 2021 geplant ist und hält die laufenden Gespräche für fortschrittlich. „Ich denke, es ist wichtig, dass Veränderungen kommen. Ich glaube, die Gespräche mit der Formel 1 und der FIA sind sehr gut uns es wird natürlich Herausforderungen geben, die sich auf das neue Reglement im Jahr 2021 beziehen. Ich denke, es ist eine großartige Gelegenheit, um die Lücke nach vorne zu schließen“, fügte er hinzu.
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