Ralf Schumacher ist der Ansicht, dass der Wechsel des Alpine F1 Teams zu Mercedes Aggregaten ab der Saison 2026 eine „sehr kluge Entscheidung“ ist
Anstatt um teures Geld eigene Renault Motoren zum neuen Reglement entwickeln zu lassen, hat Sonderberater Flavio Briatore die Alpine Führung davon überzeugt, sich bei Mercedes zu bedienen.
„Das ist eine clevere, die richtige Entscheidung von Flavio. Vor dem Hintergrund, dass man jetzt nochmal hätte viel Geld in die Hand nehmen müssen bei Renault/Alpine, um einen Motor zu entwickeln,“ findet auch Schumacher.
Das Motorenwerk in Viry-Châtillon nahe Paris wird seit 1976 von Renault genutzt und ist aus Formel 1 Sicht veraltet, wie auch der Ex-Formel 1 Star weiß. „Das Motorenthema ist nochmal komplexer geworden durch die Batterieelektronik. Und was man so hört, ist das Werk sehr, sehr veraltet. Man hätte viel Geld in Hand nehmen müssen, das man nicht hat.“
Nachdem der Renault Motor zuletzt immer wieder Powerdefizite gegenüber der Konkurrenz aufwies, ist Schumacher sicher, „einen Motor zu kaufen, der zurzeit auch im Entwicklungsstand scheinbar der Beste ist, also auch ab ’26 mit dem neuen Powertrain, macht am meisten Sinn. Weil letztendlich geht’s ums Auto, wie man dieses Jahr ganz deutlich bei Aston Martin sieht.“
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