Die FIA hat die Beschränkungen für die Teilnahme von Personen aus Russland und Belarus an internationalen Motorsportwettbewerben aufgehoben.
Diese Bestimmungen galten seit März 2022 als Notfallmaßnahmen infolge des russischen Einmarsches in die Ukraine und wurden im Februar 2023 überarbeitet. Die FIA hat jedoch nie ein generelles Verbot für Fahrer, Teilnehmer oder Offizielle dieser Länder ausgesprochen; ihnen wurde die Teilnahme unter der FIA-Flagge gestattet.
Zuvor war eine unterzeichnete Neutralitätsverpflichtung erforderlich. Die Teilnahme war „bis auf Weiteres an die Verpflichtung zur Einhaltung der FIA-Prinzipien für Frieden und politische Neutralität geknüpft“. Fahrer mit doppelter Staatsbürgerschaft konnten auch unter ihrer anderen Nationalität antreten.
In einem Schreiben des FIA-Rechtsbüros vom Donnerstag, dem 13. August, wurde jedoch mitgeteilt, dass die zuvor erlassenen Notfallmaßnahmen aufgehoben werden.
„Russische und belarussische Fahrer, Nationalmannschaften, Einzelteilnehmer und Offizielle dürfen ohne Einschränkungen an internationalen/regionalen Wettbewerben teilnehmen“, hieß es in der Mitteilung. „Die Verpflichtung zur Unterzeichnung einer Neutralitätsverpflichtung entfällt.“
Darüber hinaus dürfen russische und belarussische Nationalsymbole, Farben und Flaggen nun wieder gezeigt und ihre Nationalhymnen gespielt werden.
Die FIA hält jedoch an ihrem Verbot fest, internationale Wettbewerbe auf russischem oder belarussischem Territorium auszutragen.
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