Colton Herta gibt zu, dass sein erstes Jahr in der Formel 2 bisher eine „augenöffnende“ Erfahrung war.
Der ehemalige IndyCar-Fahrer wechselte in die Formel 2, um Erfahrung mit den Pirelli-Reifen zu sammeln, die in der Formel 1 verwendet werden, und um auf Strecken zu fahren, auf denen auch Grand Prix ausgetragen werden.
Zwar kann er durch die Teilnahme am ersten Freien Training Punkte für die Superlizenz sammeln, doch ein Platz unter den ersten Zehn in der Formel-2-Meisterschaft hätte ihm dabei ebenfalls geholfen.
Herta sagt jedoch, dass die bisher schwierige Zeit – er liegt aktuell auf Platz 16 der Punktewertung – dennoch seinen zukünftigen Formel-1-Ambitionen zugutekommt.
„Aufschlussreich, würde ich sagen“, so Herta über seine bisherige Zeit in der Formel 2. „Ich denke, jede Rennserie hat ihre Vor- und Nachteile, und ich fand es bisher ziemlich herausfordernd und interessant.“
„Die Reifen sind die größte Herausforderung. Der Pirelli, insbesondere bei Kälte ohne Reifendecken, ist schon etwas Besonderes. Im Grunde genommen ist es aber eine gute Vorbereitung, denn in der Formel 1 ist es einfacher.“
„Mit Reifendecken geht es dann nur noch darum, die Temperatur zu halten und nicht mehr von 30 oder 40 Grad auf die tatsächliche Temperatur zu bringen. Es vereinfacht die Sache also ein bisschen. Es ist gut, das zu wissen und sich darauf zu konzentrieren, denn in der Formel 1 wird dieser Aspekt tatsächlich einfacher.“
Trotz seiner Schwierigkeiten, regelmäßig Punkte zu holen, sagt Herta, dass ihm die Rennen im gesamten Feld gefallen haben und er von der Qualität der Duelle auf der Strecke beeindruckt war.
„Ich finde, die Rennen in dieser Serie sind wirklich sehr gut. Die DRS-Leistung in diesem Auto ist enorm. Besonders bei dem hohen Anpressdruck und den Gurney Flaps am Heckflügel erzeugt es einen enormen Luftwiderstand, was das Rennen deutlich spannender macht.“
Herta gefallen vor allem „die Rad-an-Rad-Duelle. Die Fahrer sind fantastisch, und alle verhalten sich sehr fair. Es hat Spaß gemacht, dabei zu sein.“
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