George Russell zeigte sich nach der Kollision mit Lewis Hamilton, die sein frühes Aus in Spa bedeutete, „wie betäubt von der Enttäuschung“.
„Ich bin mittlerweile abgestumpft von der Enttäuschung. Wenn so etwas so oft passiert, gewöhnt man sich einfach daran,“ war Russell dennoch niedergeschlagen.
„Aus irgendeinem Grund lud sich die Batterie in Kurve 1 nicht auf. Ich fuhr um die erste Kurve, die Batterie lud nicht, und ich kam mit 35% weniger Akku aus der Kurve. Dadurch hatte ich auch ein Problem mit dem Ladedruck, der Turbo funktionierte nicht richtig, und ich hatte keine Leistung. Ich kam mit 0% Akku zur Eau Rouge, was ehrlich gesagt sehr gefährlich war,“ analysierte der Brite.
Russell war frustriert über die Situation und fühlte sich zu Beginn des Rennens unfair benachteiligt: „Ich wurde von drei Autos eingekesselt. Ich hätte gar nicht erst in dieser Position sein dürfen, und deshalb bin ich so wütend.“
Im Rückblick auf die Kollision mit Hamilton konnte der Mercedes-Star die Strafe gegen seinen ehemaligen Teamkollege nicht nachvollziehen.
Hamilton kassierte erhielt für den Vorfall in Les Combes eine Fünf-Sekunden-Strafe. „Der Vorfall mit Lewis war ehrlich gesagt ein Rennunfall. Er hat nichts Rücksichtsloses getan, es passiert einfach. Daher verstehe ich die Strafe gegen ihn nicht.“
WM-Leader und Russells Stallgefährte Kimi Antonelli nutzte die Situation aus, gewann sein sechstes Saisonrennen und baute so seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 45 Punkte vor Hamilton und 50 Zähler vor Russell aus.
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