Auch Piastri schimpft nun gegen 2026er Autos

Nun hat Oscar Piastri auch die Nase voll von den Formel-1-Motoren der Saison 2026.

„Es ist einfach nur Mist. Anders kann ich es nicht ausdrücken,“ so der McLaren Pilot.

„Wenn die Startaufstellung im Qualifying von Computern bestimmt wird, die mal funktionieren, mal nicht, ist das eine ziemlich beschissene Art, Rennen zu fahren.“

Piastri unterstrich, es sei besonders frustrierend, wenn die Daten zwar zeigen, dass er in den Kurven mit seinem Teamkollegen mithalten kann, er aber auf den Geraden deutlich Zeit verliert.

„Man kommt vom Qualifying, schaut sich die Kurven an und denkt: ‚Ich bin gleichauf mit meinem Teamkollegen‘, und am Ende der Runde liegt man dann zwei Zehntel zurück. Das ist kein schönes Gefühl.“

Der Australier war ebenfalls ein Opfer der datentechnischen Probleme der Mercedes Motoren, wie von Toto Wolff nach dem Rennen zugestanden hat https://www.facebook.com/Formelaustria.at/posts/pfbid02QaMGJWtcG3KykzsGpTvHuxghSTmwJfc1hcnQduNev3uCPMZMuQZnNBbHVizwuZ2Tl

Piastri erklärte, dass die neuen Antriebseinheiten extrem empfindlich seien und selbst kleinste Änderungen ihr Verhalten beeinflussen.

„Die Motoren sind so komplex. Sie reagieren auf alles, und selbst das, was man in der Auslaufrunde macht, kann den Ausgang bestimmen. Es ist eine sehr knifflige Art, Rennen zu fahren.“

Obwohl die anstehenden Reglementänderungen helfen könnten, glaubt er nicht, dass sie das Kernproblem lösen werden.

„Die Änderungen am Kraftstoffdurchfluss und die reduzierte Kraftstoffzufuhr werden diese Probleme nicht beheben. Es geht darum, wie der Motor kalibriert wird und wie er lernt.“

„Ich bin sicher, es wird sich verbessern, sobald die Hersteller die Motoren besser verstehen, aber die Tatsache, dass dies überhaupt ein Problem ist, ist ziemlich ärgerlich – nicht nur für mich, sondern für alle.“

 

Posted in ,