Daniel Ricciardo hat für Lewis Hamilton eine Lanze gebrochen und versichert, dass dessen Rückenverletzung nach dem Großen Preis von Aserbaidschan nicht übertrieben war
Hamilton brauchte nach dem Rennen in Baku einige Zeit, um aus dem Wagen zu steigen, denn der 37-Jährige hatte massive Schmerzen im Rücken- und Lendenbereich.
Der Rekordweltmeister erntete dafür von den Medien und im Netz einige Kritik, doch McLaren-Fahrer Ricciardo widerspricht verhement. „Nach dem Rennen wurde über Lewis gesprochen. Ich sah einige seiner On-Boards, ich sah Bilder von ihm, wie er aus dem Auto stieg und seinen Rücken lockerte. Er hat absolut nicht übertrieben. Es war wirklich alles andere denn angenehm.“
„Es ist nicht nur sehr gut sichtbar, sondern wenn man das Audio des Autos hat, kann man es sogar springen und hüpfen hören. Es ist weder normal, noch macht es Spaß, so herumzufahren. Die Position, in der wir im Auto sitzen, hat nicht viel Bewegungsspielraum, also sind wir nicht auf die Auswirkungen vorbereitet,“ so der Australier weiter.
Ricciardo unterstreicht, „dass es keinen Sinn macht, dass jemand unnötige Verletzungen oder Schmerzen erleidet. Wir haben die ganze Saison darüber gesprochen, aber da es Baku nun so heftig war, bin ich sicher, dass es in der Fahrerbesprechung am Freitag in Montreal erneut besprochen wird.“
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.