Nasse Strecke verhinderte viel Fahrbetrieb am Vormittag in Session eins. Es gab insgesamt viermal Rot: einmal davon qualmte Kimi Räikkönens Ferrari auf.
„Megafon-Auspuff“
Die Formel 1 hat ihre Zelte nach dem Grand-Prix-Wochenende in Barcelona noch nicht abgebaut. Ab dem heutigen Dienstag finden auf der Strecke Montmelo zweitägige Testfahrten statt. Im Fokus steht dabei unter anderem die neue Abgasanlage von Mercedes. Mit dem „Megafon-Auspuff“ wollen die Silbernen wieder mehr Lautstärke auf die Strecke bringen. Ob dies funktioniert, wurde zumindest am Vormittag noch nicht deutlich.
Viermal Rot
Viel Regen brachte schwierige Bedingungen, so dass sich der Fahrbetrieb vor der Mittagspause in Grenzen hielt. Vor allem war die Session immer wieder unterbrochen. Es gab gleich viermal Rot. Zuerst rollte Jean-Eric Vergne mit dem Toro Rosso aus, dann ging der Antrieb von Kimi Räikkönens Ferrari in Rauch auf, Max Chilton hielt mit seinem Marussia an und Lewis Hamilton blieb mit seinem Mercedes in der Boxengasse stehen.
Debüt von Susie Wolff
Am Dienstag sind einige Testpiloten im Einsatz Charles Pic fährt heute den Lotus E22, Sebastien Buemi sitzt im Red Bull und Giedo van der Garde im Sauber. Morgen steht das große Debüt von Susie Wolff bevor. Die Schottin wird erstmals den aktuellen Williams FW36 pilotieren, den am heutigen Tag Stammpilot Felipe Massa in Barcelona bewegt.
Verstappen nimmt Monaco-Ausfall recht gelassen
Max Verstappen erlebte beim Großen Preis von Monaco einen unerwarteten Rückschlag, als sein Motor beim Start ausfiel und er sofort abstellen musste.
Russells Speeding lag an einem Mercedes-Softwarefehler
George Russell erlebte in Monaco ein schwieriges Wochenende. Er erhielt eine Strafe wegen Speeding in der Boxengasse.