Nach einem enttäuschenden Wochenende in Spielberg bezieht Red Bull Motorsportberater Helmut Marko Stellung zum verpatzten Österreich-GP.
Der „Doktor“ vertrat in einem Post-Race-Interview die Meinung, dass der Crash um die Führung zwischen seinem Schützling Verstappen und Norris unnötig war. „Es war jämmerlich, wie Norris am Funk agiert hat. Aber so was passiert, und ich würde es als Rennunfall abhaken, wobei eher Norris die Grenze überzogen hat.“, erklärt er. Er gibt der angeblich fehlenden Routine des Briten Schuld am Rennausgang.
Der letzte Boxenstopp von Red Bull begünstigte außerdem die Endsituation. Marko gibt zu, „es hat mit dem verpatzten Boxenstopp begonnen, dann hatte Max mit dem neuen Reifensatz plötzlich keinen Grip mehr. Und schon war Norris im DRS-Bereich.“
„Beim Boxenstopp hat eine Mutter geklemmt- aber das kann passieren.“, so Marko. „Wir haben über 50 Boxenstopps im Zwei-Sekunden-Bereich hingelegt, von denen einige über Sieg und Niederlage entschieden haben. Deswegen mache ich jetzt niemandem einen Vorwurf, das ist schnell abgehakt.“
Für das nächste Rennen in Silverstone ist ein neues Update geplant. Marko ist sich sicher, „da schlagen wir zurück. Außerdem sag ich immer: Unser Ziel ist der WM-Titel, und da hat uns auch der Österreich-GP weitergebracht.“
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