Die Scuderia AlphaTauri verzeichnete Ende 2023 dank der vielen Red Bull Updates am AT04 einen extremen Aufschwung. Dieser soll durch eine noch viel engere Kooperation mit dem „Schwesterteam“ 2024 weitergehen.
Das ehemalige Minardi Team soll laut Red Bull Vorstand Oliver Mintzlaff eine deutliche Bullen-Prägung erhalten. Der 47-Jährige lehnte ein Angebot in Höhe von fast einer Milliarde Dollar für den Verkauf von AlphaTauri ab.
Zudem will der Deutsche auch den Einfluss von Christian Horner und Helmut Marko sowohl auf technischer als auch auf sportlicher Seite einschränken.
Anders als bisher wird bei Alpha Tauri nun viel über England laufen, weswegen die größten Investitionen für den Hauptsitz in Bicester verwendet wurden, der derzeit erweitert und modernisiert wird. Der am stärksten auf Aerodynamik ausgerichtete Teil des Teams wird in England sein und kann u.a. den Windkanal in Milton-Keynes nutzen. In Italien wird das Konstruktionsbüro für das Fahrgestell, die Karosserie sowie die Installation und Produktion von Verbundwerkstoffen der RBPT Power Unit sein.
Das italienische Team soll in Zukunft „Racing Bulls“ heißen und von zwei wichtigen amerikanischen Sponsoren unterstützt werden. Ex-Ferrari Mann Laurent Mekies wird als Teamchef fungieren, Ex-FIA Offiical Peter Bayer als CEO weitermachen.
Der „AT05“ soll keine Kopie des RB19 werden, wird aber viel Technologie des Weltmeisterwagens übernehmen. Vor allem an der Front wird es einen aerodynamischen Eindruck der „Red-Bull-Schule“ geben und auch die vollständig in Milton Keynes hergestellte Zugstangen-Vorderradaufhängung des RB19 wird eingebaut. Der neue Wagen wird zudem einen etwas niedrigeren Vorderschwerpunkt und ein deutlich überarbeitetes Fahrwerk haben. Weitere Red Bull Updates folgen während der Saison.
Der Rest des Einsitzers wird – den Regeln entsprechend – unabhängiger vom Mutterkonzern sein, mit einem Mix der oben genannten Konzepte bei McLaren, Aston Martin und Williams.
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