Pierre Gasly behauptet, dass die Toro-Rosso-Piloten Fernando Alonso ein Dorn im Auge wären, aufgrund der Partnerschaft des Teams mit Honda. Gleichzeitig hält er den Fahrstil des Spaniers für noch aggressiver als sonst, jetzt wo sein F1-Ausstieg besiegelt ist.
Alonso fuhr in Monza mit dem Messer zwischen den Zähnen, wodurch er sich bei seinen Fahrerkollegen nicht unbedingt beliebt gemacht hat. Erst kollidierte der Spanier im Qualifying mit Kevin Magnussen, im Rennen bemühte er sich beim frühen Safety-Car-Restart um ein Überholmanöver gegen Pierre Gasly – ein Vorfall, der nicht auf dem F1 Worldfeed zu sehen war.
Die beiden gerieten aneinander, wodurch Gasly über die Kerbs in der ersten Schikane ratterte und Schäden an seinem Auto davontrug. Für den Franzosen reichte es am Ende nur für Platz 14, Alonso schied mit einem Motorenproblem aus.
Der McLaren-Star wird der Formel 1 bekanntlich ab 2019 den Rücken kehren und Gasly glaubt, dass Alonsos „Anstand“ dadurch womöglich nachlässt. „Ich bin mir sicher, dass seine Einstellung nun ein bisschen anders ist, weil er weiß, dass er nächstes Jahr nicht mehr in der Formel 1 sein wird“, sagte der Toro-Rosso-Pilot. „Sieht so aus, als sei er noch aggressiver als früher.“
Gasly: ‚Er hat mir keinen Platz gelassen!‘
„Und ja, für mich war das, was er getan hat, nicht fair und wir wissen, dass man Platz für ein Auto lassen muss, wenn man nebeneinander ist, und das hat er nicht getan. Ich weiß, er mag uns nicht, weil wir den Honda-Motor haben, aber trotzdem“, fügte der 22-jährige hinzu.
Gasly erinnerte sich genau an den Vorfall und sagte: „Grundsätzlich sind wir nach dem Safety-Car in Kurve 1 nebeneinander gelandet, ich bin nach außen gegangen und er hat mich komplett aus der Spur gedrängt. Ich habe versucht, so gut es geht auf der Strecke zu bleiben, aber er hat mir einfach nicht den Platz gelassen, ich musste über den Kerb und dann hat er mich auch noch berührt und die ganze rechte Seite meines Bodens komplett beschädigt. Danach war es unmöglich für mich, einem anderen Auto richtig nahe zu kommen, dadurch war es dann ein langer, langer Sonntag für mich.“
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