Max Verstappen und Valtteri Bottas lieferten sich im Thriller von Monza einen harten Kampf – bis es schließlich zur Berührung zwischen den beiden kam, wofür der Niederländer von der Rennleitung bestraft wurde. Zu unrecht, wie der Red-Bull-Pilot findet.
Lange Zeit gelang es Verstappen, den Finnen hinter sich zu halten, in Runde 43 gerieten die beiden dann jedoch aneinander, als Bottas versuchte, den Red-Bull-Fahrer außen zu attackieren. Resultat der Angelegenheit war eine 5-Sekunden-Zeitstrafe für Verstappen, wodurch Bottas schließlich Platz 3 erben konnte.
Sein Ärger war kurze Zeit später am Funk zu hören: „Sie tun wirklich alles dafür, das Racing kaputtzumachen!“ Am Ende lag der 20-jährige sogar noch hinter Sebastian Vettel in der Wertung, der sich nach einem Crash zu Beginn des Rennens wieder nach vorne gekämpft hatte.
Gegenüber ‚RTL‘ sagte der Niederländer nach dem Rennen: „Ich kann mit dieser Strafe natürlich nicht so gut leben. Letztendlich war das Rennen aber viel besser als erwartet.“ Konkret meint er damit, dass das Auto sehr gut funktioniert habe und es ein gutes Gefühl war, Platz 3 so lange zu halten – auch wenn die Strafe das Ergebnis verändert hat.
„Ich habe ihm schon viel Platz gelassen“, beschreibt er die Situation. „Normalerweise ist das ganz okay. Dann haben wir uns an den Rädern berührt. Ich weiß aber nicht, warum sie mir eine Fünf-Sekunden-Strafe gegeben haben.“
„Vielleicht haben sie mir die Strafe gegeben, weil ich mich bei einem früheren Angriff von ihm einmal verbremst habe“, vermutet Verstappen, da er einige Runden vor dem entscheidenden Manöver im Kampf um Platz drei in der Schikane abkürzen musste, um eine Kollision zu vermeiden. „Aber ich bleibe dabei: Die Strafe ist nicht fair.“
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