Red-Bull-Chef Helmut Marko hat angedeutet, dass Red Bull die Formel 1 verlassen könnte, sollte die neue Beziehung zu Honda nicht zu Rennsiegen und WM-Titeln führen. Red Bull entschied sich bekanntlich, ab 2019 nicht mehr auf Renault-Motoren, sondern auf die Aggregate des japanischen Herstellers Honda zu setzen.
Obwohl Red Bull als eines der „Top 3“-Teams gilt, konnte die Mannschaft seit den Tagen von Sebastian Vettels Dominanz nicht mehr um eine Meisterschaft kämpfen. Vor der Sommerpause kündigten die Bullen an, dass sie ihre Partnerschaft mit Renault beenden werden. Honda wird ab der Saison 2019 die Motoren liefern.
Markos Worte legen nahe, dass es der letzte „Versuch“ von Red Bull sein könnte, sollte die Honda-Beziehung nicht klappen, könnte das Team der Königsklasse den Rücken kehren. „Wir freuen uns über die großartige Zusammenarbeit mit Honda für die kommenden Jahre. Wenn diese Zusammenarbeit aus irgendeinem Grund nicht wie erwartet funktioniert, wird Red Bull die Formel 1 verlassen“, sagte der Österreicher gegenüber ‚Speedweek‘.
Hondas Ruf wurde in den letzten Jahren schwer beschädigt, durch die Krise während der Partnerschaft mit McLaren. Marko behauptet, Honda war kurz davor, wieder aus der F1 auszusteigen, sie hätten sie jedoch davon überzeugt, als Motorenhersteller von Red Bull weiterzumachen.
„Die Zusammenarbeit mit Honda und Toro Rosso läuft bisher sehr gut“, fuhr Marko in Bezug auf Red Bulls Junior-Team fort. „Nach dem McLaren-Desaster war Honda Ende 2017 kurz vor dem Ausstieg aus der Formel 1 und wir mussten die Japaner in intensiven Gesprächen davon überzeugen, dass sie mit uns an den Start gehen werden.“
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