Greg Maffei, Geschäftsführer von Liberty Media, sagt, der Rekordstart von Mercedes in die Saison sei in der Formel 1 unerwünscht, da die amerikanischen Eigentümer ein wettbewerbsfähigeres ‚Produkt‘ verkaufen möchten, um potenzielle Märkte aufzuschließen. Die Silberpfeile haben zum Saisonstart fünf Mal hintereinander einen Doppelsieg erzielt – was einen neuen Rekord darstellt.
Valtteri Bottas ist momentan zwar ebenso ein Titelkandidat wie Lewis Hamilton, die Herausforderungen durch Ferrari oder Red Bull blieben bisher allerdings aus. Auf dem jährlichen MoffettNathanson Media & Communications Gipfel in New York gab Greg Maffei ein vernichtendes Resümee der bisherigen Saison.
„Leider war Barcelona nicht so aufregend, wie wir es uns gewünscht hätten“, sagte er. „Mercedes war sehr gut, Gratulation an Valtteri Bottas, Lewis Hamilton und Toto Wolff. Sie sind zu gut. Wir würden gerne jeden Sonntag viel mehr erleben, aber wir werden sehen.“
Liberty wurde jüngst kritisiert, dass die Zukunft des Bestehens historischer Rennen in Großbritannien, Italien und Deutschland nicht gesichert ist, während in den USA und Vietnam neue Rennen angestrebt werden. Maffei unterstützt jedoch den eingeschlagenen Weg. „21 Rennen in 21 Ländern und vorerst nur eines in den USA“, sagte er. „Ich denke immer noch, dass das Wachsen der US-Fangemeinde ein sehr großer Teil unserer Möglichkeiten ist. Das ist ein längerfristiges Spiel.“
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