Motorsportberater Dr. Helmut Marko erklärt, dass der ehemalige Motorenlieferant Renault teilweise für die aerodynamischen Probleme von Red Bull verantwortlich ist.
Red Bull startete in die Saison 2019 mit aerodynamischen Problemen, mit denen das österreichische Team noch immer zu kämpfen hat. Die Probleme sollen aber schon am kommenden Wochenende in Barcelona behoben werden. Der mangelnde Abtrieb des Red Bull-Boliden soll allerdings nicht von Honda verschuldet sein, erklärt Marko: „Bis jetzt war der Mangel an Abtrieb unser Problem. Das Design des Autos war auf die mangelnde Motorleistung unseres ehemaligen Motorenpartners zurückzuführen, wir mussten also auf Effizienz designen. Wir haben in den Kurven Zeit verloren, aber Honda hat die Leistung signifikant verbessert und wir können jetzt reagieren.“
Verstappen die einzige Konstante
Neben dem Aerodynamik-Chaos sticht Max Verstappen positiv hervor, denn Marko meint, dass der junge Pilot die einzige Konstante darstellt. In Melbourne konnte Verstappen auf das Podium fahren und seitdem beeindruckt der Niederländer mit einer Reihe von P4-Platzierungen. Daher ist Marko zuversichtlich, dass Verstappen bereit ist, im Titelkampf mitzumischen. „Hamilton, Bottas, Vettel und Leclerc hatten alle Höhen und Tiefen. Nur Max war bisher fehlerfrei und hat immer das Beste aus dem Auto herausgeholt. Max hat sogar mehr als das wahre Potential des Autos erreicht.“, lobt Marko. „Er ist bereit für den Titel. In Barcelona müssen wir jetzt beweisen, dass wir das auch sind.“
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