Mit dieser selbstbewussten These lässt Lotus Chefingenieur Permane aufhorchen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen noch ein ganz anderes Bild….
Anhaltende Lernphase
Nach wie vor kämpft das Team mit seinem neuen E22-Renner und den Problemen in der Zusammenarbeit mit Motorenhersteller Renault.
„Wir befinden uns noch immer in einer Lernphase“, erzählte Chefingenieur Alan Permane gegenüber der deutschen „Auto Motor Sport“. „Ich erwarte aber, dass wir genau denselben Fortschritt machen werden, wie Red Bull am Saisonbeginn zwischen den Bahrain-Tests und Melbourne.“
Für einen kleinen Lichtblick sorgte Romain Grosjean in Malaysia. Er konnte das Rennen zumindest zu Ende fahren, wenn er auch außerhalb der Punkteränge landete.
„Für uns war das ein großer Fortschritt, auch wenn wir mit dem elften Platz nicht glücklich waren“, trauert Permane vergebenen Punkten nach. „Erfreulicherweise zeigten die Zeiten im zweiten Sektor, dass das Auto in den Kurven recht schnell ist. Da waren wir besser als Williams und Mc Laren“, gibt er sich zuversichtlich. „Beim Anbremsen hapert es halt noch.“
Fehler in der Pre-Season
Das Lotus-Team ist mit dem E22 grundsätzlich zufrieden, hinkt aber mit der Motoreneinheit noch hinterher, auch im Vergleich zu den anderen Renault-Kundenteams. „Da sind wir aber selbst Schuld“, gibt Permane zu.
Das Auslassen der ersten offiziellen Tests in Jerez hatte deutliche Konsequenzen.
„Wir hinken einfach hinterher und haben es verabsäumt, Probleme frühzeitig zu erkennen und sofort zu lösen“, klagt Permane. „Nichtsdestotrotz werden wir in Bahrain einen weiteren Entwicklungsschritt machen, einen großen dann in China und noch einen in Spanien“, ist sich der Lotus-Chefingenieur sicher.
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