Liberty Media verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 38 Prozent, hauptsächlich aufgrund der Absage zweier Rennen.
„Diese Saison hat unseren Sport von seiner besten Seite gezeigt: Spannende Rennen und fesselnde Geschichten sorgen für ein starkes Fan-Engagement, was sich in den Zuschauerzahlen, der Reichweite und den digitalen Kontakten widerspiegelt.“
Der Große Preis von Saudi-Arabien war eines der abgesagten Rennen, während der Große Preis von Bahrain auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr in Malaysia verschoben wurde.
„Unser Sport beweist weiterhin seine Anpassungsfähigkeit und Kreativität – der Große Preis von Bahrain 2026 wird nach der vergangene Woche bekannt gegebenen Vereinbarung in Malaysia stattfinden,“ so der F1 Rechtehalter in seiner Aussendung weiter.
Die Absagen führten zu geringeren Einnahmen aus der Ausrichtung von Rennen, Sponsoring und Medienrechten, die für die Formel 1 entscheidende Einnahmequellen darstellen.
„Unsere Partnerschaft mit Apple entwickelt sich weiterhin positiv: Die Zuschauerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr und im bisherigen Saisonverlauf gestiegen, und die gesamte Sehdauer hat um 13 Prozent zugenommen,“ hob Liberty Media hervor.
Der Finanzbericht wies einen Rückgang des bereinigten OIBDA von Formula One Media um 61% auf 139 Millionen US-Dollar aus. Liberty Media betonte seine anhaltenden Bemühungen:
„Wir verzeichnen weiterhin positive Entwicklungen in allen Geschäftsbereichen, darunter die Unterzeichnung einer wegweisenden zehnjährigen Vertragsverlängerung in Las Vegas und die Zusammenarbeit mit renommierten Partnern wie ServusTV und Pirelli.“
Trotz der finanziellen Herausforderungen bekräftigt Liberty Media sein Engagement für die Stärkung der Grundlagen des Sports und die Verbesserung des Fanerlebnisses.
„Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, gemeinsam mit den Teams und der FIA die Grundlagen unseres Sports zu festigen, um unseren Fans weltweit das bestmögliche Erlebnis zu bieten – sowohl auf als auch neben der Rennstrecke.“
Liberty Media räumte die Möglichkeit weiterer Kalenderänderungen ein und hielt Notfallpläne bereit, die Saison gegebenenfalls in Europa zu beenden.
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